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Online-Veranstaltung „Klosterlandschaft“ am 20. Oktober 2025

2025

Anlässlich des Welttages des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO (17. Oktober) und des Europäischen Landschaftstages des Europarats (20. Oktober) lud der Bund Heimat und Umwelt in Deutschland (BHU) am Montag, den 20. Oktober 2025, von 18.00 bis 19.00 Uhr zu einer digitalen Vortragsveranstaltung in der Europäischen Heimatakademie ein. Rund 30 Teilnehmende folgten der Einladung.

Die Veranstaltung bildete den Auftakt zur BHU-Kampagne „Kulturerbe des Jahres 2026 – Klosterlandschaften“. Seit 2004 lenkt der BHU gemeinsam mit seinen Mitgliedsverbänden im Rahmen dieser Kampagne den Blick auf besonders erhaltenswertes, identitätsstiftendes Kulturerbe.

Alexandra Baier stellte das europäische Netzwerk Cisterscapes vor – ein Zusammenschluss von 17 Zisterzienser-Klosterlandschaften, die die kulturelle und landschaftsprägende Bedeutung des Zisterzienserordens sichtbar machen. Das Netzwerk wurde mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet. Der BHU und CIVILSCAPE haben die Bewerbung von Anfang an im wissenschaftlichen Beirat begleitet und unterstützt.

Jonas Leineweber und Markus Brothage präsentierten das interdisziplinäre Forschungsprojekt Klosterkultur heute und morgen?, das sich mit der Zukunft klösterlicher Orte und ihres immateriellen Erbes befasst. Im Mittelpunkt standen Fragen nach zeitgemäßen Nutzungsformen und Perspektiven religiöser Kulturerbestätten in einer sich wandelnden Gesellschaft.

Als weiterer Gast berichtete Bruder Jakobus Wilhelm OSB vom Format „Klostererfahrungstage“, welches Reisegruppen mit dem heutigen Klosteralltag in Berührung bringt.

In der anschließenden offenen Gesprächsrunde nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, Fragen zu stellen und eigene Erfahrungen einzubringen. Eine zugeschaltete Äbtissin gab einen kurzen Einblick in die vielfältigen Aufgaben in ihrem Klosteralltag. Eine Architektin betonte: „Für mich war es heute ein interessanter Einstieg in dieses Thema. Ich beschäftige mich mit der Weiternutzung von Klosterbauten. Herzlichen Dank für den spannenden Austausch.“

Die positive Resonanz unterstrich das große Interesse am Erhalt und an der zeitgemäßen Vermittlung klösterlicher Kulturlandschaften in Europa.

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