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Die Klimakrise stellt eine der größten globalen Herausforderungen dar und erfordert von Demokratien eine anspruchsvolle Balance: Einerseits sind zur Eindämmung des Klimawandels zügige, weitreichende, teils unpopuläre politische Beschlüsse und Maßnahmen erforderlich, andererseits gilt es, in demokratischen Entscheidungsprozessen das Recht auf Mitsprache zu wahren und den sozialen Zusammenhalt zu schützen.

Populismus erweist sich in diesem Zusammenhang als eine besondere Bewährungsprobe für unsere Gesellschaft, da populistische Bewegungen und Parteien – gewissermaßen als Gegenentwurf zu komplexen Entscheidungsprozessen in parlamentarischen Demokratien – vermeintlich einfache, schnelle Lösungen präsentieren oder gar den Klimawandel leugnen.

Als ein Fallbeispiel für die Auswirkungen des Klimawandels auf sämtliche Bereiche der Gesellschaft soll der Schutz des Kulturerbes vor den Folgen des Klimawandels thematisiert werden. Kultur und Kulturerbe besitzen einen großen Einfluss auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die demokratische  Werteorientierung und für die europäische Entwicklung. Der Einsatz für die Begrenzung der Folgen des Klimawandels und für die Bewahrung des kulturellen Erbes besitzen mehr Gemeinsamkeiten als gemeinhin thematisiert.

Moderation: Prof. Dr. Ulrike Liedtke
Präsidentin des Landtages Brandenburg

Podiumsgäste:

  • Prof. Dr. Ottmar Edenhofer, Direktor und Chef-Ökonom
    des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung
  • Barbara Gessler, Leiterin der Vertretung der Europäischen
    Kommission in Deutschland
  • Prof. Dr. Hermann Parzinger, Geschäftsführender Präsident von Europa Nostra
  • Prof. Dr. Hanna Schwander, Leiterin des Lehrbereichs
    Politische Soziologie und Sozialpolitik am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin

Im Anschluss an die Veranstaltung findet die Preisverleihung des European Heritage Awards statt.

Veranstaltungsreihe „Forum Demokratie“

Die neue Veranstaltungsreihe „Forum Demokratie“ soll den Dialog zwischen Wissenschaft und Kunst als
Gegenkräfte zu autoritärem Denken fördern, neue Gelegenheiten und Raum für den Austausch zwischen Bürgerinnen und Bürgern und Abgeordneten schaffen und somit den Landtag als „Forschungswerkstatt der Demokratie“ erlebbar machen.

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