Der Bayerische Heimattag ist die zentrale, gemeinsame Veranstaltung des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege, des Verbandes bayerischer Geschichtsvereine und des BUND Naturschutz in Bayern. 2019 wird der Heimattag in Landshut stattfinden und die Innen- und Außenentwicklung von Städten in den Fokus rücken.
Städte und ihr Umland sind multifunktional miteinander vernetzte Lebensräume. Mehr denn je haben sie heutzutage den zunehmenden Anforderungen unterschiedlichster Bevölkerungsgruppen Rechnung zu tragen, sei es im Hinblick auf Arbeiten, Wohnen, Bildung, Kultur, Verkehr oder Freizeit. All diese miteinander konkurrierenden Ansprüche wirken sich nicht nur auf das Stadtbild und die Stadtstruktur aus, sondern haben auch zur Folge, dass Städte und ihre umgebenden Orte und Landschaften immer mehr zu komplexen Stadtregionen zusammenwachsen.
Bayerischer Heimattag
Der Bayerische Heimattag fasst die gemeinsame Arbeit der drei beteiligten Verbände zusammen und koordiniert sie. Alle zwei Jahre dokumentiert er seine vielseitige Tätigkeit mit einer mehrtägigen Veranstaltung, die jeweils einem bestimmten inhaltlichen Schwerpunkt gewidmet ist.
Die Arbeitsgemeinschaft „Der Bayerische Heimattag“ wurde am 10. September 1949 in Rothenburg ob der Tauber gegründet.
Sie besteht aus den drei Landesverbänden:
Bayerischer Landesverein für Heimatpflege e.V.
BUND Naturschutz in Bayern e.V.
Verband Bayerischer Geschichtsvereine
Ihr Ziel ist es, sowohl die natürliche Umwelt des Menschen als auch die Kultur Bayerns in ihrer Tradition, Vielfalt und Besonderheit zu erforschen, zu erhalten und weiterzuentwickeln. Sie will in allen bayerischen Regionen den überlieferten Lebensraum bewahren, Lebensqualität schaffen und vor allem auch Identität zwischen den Menschen und ihrer Heimat herstellen. Mit den angeschlossenen Vereinen und Institutionen vertritt der Bayerische Heimattag die Interessen von weit über einer halben Million Menschen.
Der 40. Bayerische Heimattag wird unterstützt von der Stadt Landshut, vom Landkreis Landshut und vom Bezirk Niederbayern. Er wird zudem gefördert aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat