Jana Kämpfe
Jana Kämpfe
Volkskundliche Beratungs- und Dokumentationsstelle für Thüringen und des Thüringer Freilichtmuseums Hohenfelden
Jana Kämpfe studierte Volkskunde/Kulturgeschichte, Mittelalterliche Geschichte und Germanistische Literaturwissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Seit dem Jahr 2006 arbeitet sie bei Museen und Institutionen in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt und seit 2020 forscht sie bei der Volkskundlichen Beratungs- und Dokumentationsstelle für Thüringen.
Johanna Leissner
Johanna Leissner
Scientific Representative for Fraunhofer, Chair of EU OMC Group “Cultural Heritage Resilience for Climate Change”
Dr. Johanna Leissner ist Chemikerin und Materialwissenschaftlerin, Studium in Deutschland und USA. Seit über 20 Jahren forscht sie auf dem Gebiet Erhaltung des kulturellen Erbes mit einem Schwerpunkt auf den Auswirkungen des Klimawandels. Seit Januar 2021 Vorsitzende der EU OMC Experten Gruppe Strengthening cultural heritage resilience for climate change, 2019 Mitglied der EU Kommission Experten Gruppe Cultural Heritage (https://ec.europa.eu/transparency/regexpert/index.cfm?do=search.resultNew).
Seit Juni 2022 Koordinatorin der EIT KIC Partnerschaft Culture & Creativity. Seit 2020 Leitung des BMBF Projekts KERES zu den Auswirkungen zukünftiger Extremklimaereignisse auf das Kulturerbe, in welchem 5 Fallstudien (UNESCO Welterbe Chilehaus Hamburg, UNESCO Welterbe Park Sansssouci und Babelsberg mit Schloß Charlottenhof, UNESCO Welterbe Kölner Dom, Freilandmuseum Bad Windsheim und Wallfahrtskapelle Frauenberg in Sufferloh) des gebauten Kulturerbes und historische Gärten und Kulturlandschaften genauer untersucht werden. Von 2009 – 2014 Koordinatorin des EU Projekts „Climate for Culture“ (www.climateforculture.eu). Ab 2010 Mitinitiatorin der jährlichen Reihe DAS GRÜNE MUSEUM. 2008 Mitbegründerin der Forschungsallianz Kulturerbe, getragen von der Fraunhofer Gesellschaft, der Leibniz Gemeinschaft und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz sowie den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und der Sächsischen Landesbibliothek Dresden sowie des Fraunhofer Netzwerks Nachhaltigkeit. Seit 2005 wissenschaftliche Vertreterin für die Fraunhofer-Gesellschaft bei der Europäischen Union in Brüssel. Von 2001 bis 2005 Nationale Expertin der Bundesrepublik Deutschland für den Bereich „Technologien zum Erhalt des europäischen Kulturerbes“ bei der Europäischen Kommission, Abteilung Umwelttechnologien in Brüssel.
Forschungsgebiete: Klimawandel und kulturelles Erbe, nachhaltige und energieeffiziente historische Gebäude, Nachhaltigkeit im Kulturerbesektor (grünes Museum).
Marco Zierau
Marco Zierau
Moosaik UG
Marco Zierau ist Chief Technical Officer bei der Moosaik UG.
Marco Zierau hat nach dem Abitur ein Studium des Maschinenbauwesens im Jahr 2012 begonnen und im Jahr 2018 mit dem Master of Science abgeschlossen.
Nach den ersten zweineinhalb Jahren der Berufserfahrung in einer Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft für Materialprüfung und -entwicklung gründete er mit Maren Huhle, sowie dem Investor Frank Lehmann die Moosaik UG.
Mit diesem Konzept einer Fassadenbegrünung, die sowohl die Elemente eines vertikalen Gartens als auch Moos als großen Schadstofffilter beinhalten, wurde die Firma im Jahr 2021 mit dem Bestform Award des Landes Sachsen Anhalt und dem Umweltpreis der Stadt Magdeburg geehrt und sie erfahren seitdem ein breites Interesse und Resonanz für diese Idee.
Paul Wirtz
Paul Wirtz
WTA Berlin
Ab 1989 war Paul Wirtz nach einem Bauingenieurstudium als Bauleiter tätig, bevor er 1996 ein Ingenieurbüro in Düsseldorf für Bauleitung, Projektsteuerung, Gutachten, Generalplanung mit bis zu zehn Mitarbeitern gründete.
Referenzen sind u.a. die Sanierung des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Hotelanlagen (Neubau und Sanierung), Umbau im Bestand von bundesweit rd. 80 Restaurants (Marktführer
Fastfood).
2010 gründetet er die Firma “dieBauleiter GmbH”, in der das Ingenieurbüro aufging.
Im selben Jahr trat er in die Ionys AG als Vorstand (Technik) ein. Hier leitete er die Erstellung von Schadensgutachten an Betonbauwerken und im Bereich der Immobilienwirtschaft.
Seit März 2014 ist er Geschäftsführer der WTA GmbH. Hier übernahm er die Listenbetreuung der Energieberater Baudenkmal sowie der Zertifizierung von Baustoffen nach WTA – Merkblatt und baute eine Akademie auf. Außerdem ist er zwischen 2014 und 2022 Lehrbeauftragter an der Hochschule Karlsruhe gewesen.
Manfred Röver
Manfred Röver
IG Bauernhaus
Manfred Röver ist Dipl.-Ing. für Bauwesen und befasst sich seit über vierzig Jahren mit Sanierung und Umnutzung historischer Gebäude. Dabei geht es ihm nicht nur um kulturelle, sondern ganz wesentlich um ökologische Aspekte.
Neben seiner freiberuflichen Tätigkeit setzt er sich schon lange auch ehrenamtlich für die Erhaltung Ländlicher Baukultur in mehreren Funktionen ein, u.a. in der Interessengemeinschaft Bauernhaus, als Beauftragter für Denkmalpflege des Landkreises Schaumburg und in der Fachgruppe Denkmal des Niedersächsischen Heimatbundes. Aktuell ist er mit der Fortentwicklung des „Baukulturdienstes Weser – Leine“ befasst und Mitautor einer Ratgeberbroschüre für Althausbesitzer.
Jan Bergmann-Ahlswede
Jan Bergmann-Ahlswede
Museum Niesky, Sachsen
Dr. Jan Bergmann-Ahlswede ist Spross einer Handwerkerfamilie, die insbesondere im Holzbau tätig war. Er absolvierte von 2008 bis 2014 Studium der Geschichte und Kunstgeschichte an der TU Dresden und schloss 2019 mit einer Promotion im Fach Sächsische Landesgeschichte an der TU Dresden ab.
Danach war Jan Bergmann-Ahlswede angestellt und freiberuflich tätig in verschiedenen Instituten und Forschungsprojekten, u.a. für die DFG und die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig. Seit 2015 war er tätig für verschiedene Museen als Kurator und Projektkoordinator, so beispielsweise 2019/2020 am Kulturhistorischen Museum Görlitz.
Seit 2021 ist er Leiter des Museums Niesky und damit u.a. des Konrad-Wachsmann-Hauses.
Seine Arbeitsschwerpunkte sind die historische Bauforschung und Architekturgeschichte, Kultur- bzw. Personengeschichte, frühneuzeitliche Landtagsgeschichte, sowie die Regionalgeschichte der Lausitz.
Ullrich Lemme
Ullrich Lemme
Bürgermeisterhof Salzwedel e.V.
Ullrich Lemme wurde in der Altmark geboren. Nach der Berufsausbildung mit Abitur als Baufacharbeiter (Maurer) in Stendal studierte er Architektur in Weimar. Von 1979 bis 1988 war er bei der Kommunalen Wohnungsverwaltung Berlin-Mitte zuständig für die Vorbereitung von Instandsetzungsmaßnahmen alter Wohngebäude. Nach einem postgradualen Studium zur Altbausanierung und Denkmalpflege an der TU Dresden mit dem Abschluss Fachingenieur für Gebäudeerhaltung arbeitete er bis 1990 im Kreisbaubetrieb Berlin-Mitte in der Planungsabteilung – Schwerpunkt Altbausanierung. 1986 kaufte er ein zweigeschossiges Fachwerkhaus aus dem Jahr 1600 in Tylsen (Kreis Salzwedel), was er zumeist in Eigenleistung mit Familie und Freunden instandsetzte und modernisierte.
1990 gründete Ulrich Lemme ein eigenes Büro, ab 1991 in Partnerschaft mit 2 Kollegen mit dem Schwerpunkt Altbausanierung und denkmalpflegerische Projekte in Berlin und Potsdam. Außerdem kümmerte er sich parallel dazu um Kirchensanierungen in der Altmark. Nach 2006 war er allein tätig und je nach Aufgabe auch in Gemeinschaft mit anderen Architekten. Seit 2019 ist er wieder ständig in der Altmark und weiterhin mit denkmalpflegerischen Aufgaben besonders in Salzwedel beschäftigt.
Birgit Kata
Birgit Kata
Förderverein Beginenhaus Kempten
Allgäuerin, aufgewachsen in Kempten, Studium in Konstanz. Seit 2000 im Stadtarchiv Kempten und freiberuflich als Historikerin und Archäologin tätig. Zahlreiche Vorträge, Veröffentlichungen, Infotafeln und Ausstellungen. Tätig für Denkmalpflegeämter in Bayern und Baden-Württemberg.
Mitarbeit beim Aufbau des Archäologischen Landesmuseums – ALM in Konstanz, in Kempten u.a. bei der Ausstellung im Schutzbau über den Kleinen Thermen im Archäologischen Park Cambodunum – APC, dem Schauraum Erasmuskapelle, dem Allgäuer Burgenmuseum auf der Burghalde und dem Kempten-Museum im Zumsteinhaus.
Autorin und Herausgeberin, Aufsätze zu Burgen, Schwesternhäusern, Baumeistern, Siedlungsgeschichte, Sach- und Medienkultur sowie Bauarchäologie.
Seit der Gründung 2003 Vorsitzende des „Fördervereins Beginenhaus Kempten e.V.“.
Der Förderverein bewahrt, betreut, dokumentiert und erforscht ein mittelalterliches Häuserensemble, das aus Beginenhaus und Nonnenturm besteht. Intensive bauarchäologische Untersuchungen und Dokumentationen der Gebäude sind die Voraussetzung für die Entwicklung eines denkmalschonenden Nutzungskonzepts. Der Verein will zusammen mit dem Denkmalamt und der Stadt Kempten, der Eigentümerin der Häuser, das bedeutende mittelalterliche Ensemble schrittweise sanieren und denkmalgerecht nutzen als kulturelles Zentrum im Herzen der Stadt.
Ulrike Wendland
Dr. Ulrike Wendland
Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz
Dr. Ulrike Wendland studierte Kunstgeschichte an der Universität Hamburg Dort wurde sie 1996 mit einer Arbeit über deutschsprachige Kunsthistoriker im Exil promoviert. Im Anschluss an das Kunstgeschichtsstudium absolvierte Wendland Ende der 1980er-Jahre ein Aufbaustudium Denkmalpflege an der Universität Bamberg sowie ein Volontariat am Denkmalschutzamt der Stadt Hamburg, wurde dann wissenschaftliche Assistentin am Fachgebiet Denkmalpflege des Instituts für Stadt- und Regionalplanung der Technischen Universität Berlin und schließlich Oberassistentin am Institut für Denkmalpflege der ETH Zürich.
Im Jahr 2002 wurde Ulrike Wendland Landeskonservatorin und Leiterin des Landesdenkmalamtes Saarland. 2005 bis 2020 war sie Landeskonservatorin und Leiterin des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt. Seit Juni 2020 ist sie Geschäftsführerin des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz in Bonn.
Bereits von 2005 bis 2009 ehrenamtliches Mitglied der Expertengruppe „Städtebaulicher Denkmalschutz“ gehört sie seit 2019 wiederum diesem Gremium des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat an.