Das 2019 gegründete Netzwerk Cisterscapes macht das grenzübergreifende kulturelle Erbe zisterziensisch geprägter Landschaften sichtbar. Insgesamt 17 Partner aus fünf europäischen Ländern, darunter eine Reihe aktiver Konvente, gehören dem Netzwerk an. Koordiniert vom Landkreis Bamberg als Teil der Klosterlandschaft Ebrach bewirbt sich das Netzwerk aktuell um das Europäische Kulturerbe-Siegel. Alle Klöster des Netzwerks entstammen der Filiationslinie der Primarabtei Morimond, einem der aktivsten Klöster bei der Ausbreitung des Ordens in Mittel- und Osteuropa.

Bewerbung für das Europäische Kulturerbe-Siegel

Die Zisterzienser leisteten einen wichtigen Beitrag zur Kultur und Technologie im mittelalterlichen Europa und finanzierten Abteien in vielen europäischen Ländern nach dem Prinzip der wirtschaftlichen Autarkie. Der Austausch von Wissen und Praktiken ist Teil des Zisterziensermodells, da die Abteien eine grenzüberschreitende Kultur etablierten und durch eine “einheitliche und vereinheitlichende Struktur von Organisation, Wirtschaft und Landschaft” eine gemeinsame Identität und Erzählung schufen.

Das Netzwerk der Zisterzienser hat daher einen historischen paneuropäischen Charakter, es hat zur europäischen Geschichte und Integration beigetragen und einige europäische Werte wie das Gleichgewicht zwischen Einheit und Vielfalt und die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen mitgestaltet.

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Dirk Gotzmann
dirk.gotzmann@bhu.de
Telefon +49 228 76750015

| Foto: Inge Gotzmann / BHU

Projektdetails

Förderung durch:
verschiedene Förderungen

Projektstart:

Projektende:

Projektbudget:

Förderanteil:

2019-CISTERSCAPES-EHL