Ziel des Projektes ist es, Einzelaktivitäten in Dörfern zu Baukultur zusammenzuführen und zu einer bundesweiten Initiative „Baukultur der Dörfer als Standortfaktor und Wertschöpfungsperspektive im ländlichen Raum“ weiterzuentwickeln. Das Projekt entwickelt einen Leitfaden, der Dörfern bundesweit eine Handreichung bietet, anhand ihrer Baukultur, Kulturlandschaft und weiterer Potentiale die Dorfentwicklung voranzubringen. Durch direkte Kontakte, die Veranstaltungen und die Öffentlichkeitsarbeit in diesem Projekt wird das Bewusstsein geschaffen bzw. gestärkt. Der Dorfbevölkerung wird kulturelle Teilhabe über die Architektur und Kulturlandschaft ermöglicht.

Alte Kulturlandschaften, historische Ortsbilder und Hofanlagen dokumentieren in Deutschland und Europa die agrarische Prägung unserer Landschaften. Gerade bei den Wirtschaftsgebäuden handelt es sich oft um attraktive, aber auch um unspektakuläre Nutzbauten, die ein großes Identifikationspotential besitzen. Errichtet wurden sie mit Naturstein, Backstein, Fachwerk oder Holz. Sie sind Zeugen der Arbeits- und Lebensweise unserer Vorfahren. Abbildungen in Gemälden, Kalendern, Ortschroniken usw. spiegeln ein breites Interesse und die „malerische“ Sichtweise wider.

Das Projekt erarbeitet eine langfristige Perspektive der Zusammenarbeit im Ländlichen Raum hinsichtlich Baukultur, Kulturlandschaft und Tourismus. Das Projekt bietet einen Beitrag zum Europäischen Kulturerbejahr (ECHY2018) und fördert die langfristige europäische Zusammenarbeit mit den Partnern in den europäischen Netzwerken und weiteren Institutionen.

Im Projekt soll herausgearbeitet werden, wie Baukultur als Standortfaktor für die ländliche Entwicklung genutzt werden kann. Die Kernaufgabe im Rahmen des Projekts ist die Entwicklung und Veröffentlichung eines praxisorientieren Leitfadens zum Aufbau eines bundesweiten und nachhaltigen Netzwerkes baukulturell interessierter Dörfer. Wichtig ist hierbei die bundesweite Vernetzungsarbeit vorhandener Initiativen und neuer interessierter Partner. Auf der Grundlage von Recherchearbeiten, einer Fachtagung und eines Expertenworkshops wird der Leitfaden entwickelt. Dazu gehört die Erarbeitung von geeigneten Arbeitsschritten zum Aufbau einer gemeinsamen Plattform für den Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer untereinander und mit internationalen Partnern in aller Welt, die sich den gleichen Zielen verpflichtet fühlen. Hierzu zählen die Beschreibung gemeinsamer Ziele und Strategien wie auch zu erreichenden Qualitätsstandards und Handlungsanregungen für die Inwertsetzung des baukulturellen Erbes. Praxisbeispiele flankieren diesen Leitfaden. Die Ergebnisse des Projektes werden öffentlichkeitswirksam verbreitet.

Das Projekt will einer breiten Öffentlichkeit vermitteln, welche baukulturellen Werte durch Bauernhöfe entstanden sind. Gute Beispiele aus Deutschland aber auch aus Europäischen Nachbarländern sollen aufzeigen, welche Nutzungs- und Gestaltungsmöglichkeiten es für diese Gebäude gibt und welchen – auch ökonomischen – Wert sie für unsere Gesellschaft haben.

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Der BHU widmet sich mit diesem Projekt der (Um-)Nutzung landwirtschaftlicher Wirtschaftsgebäude. Diese sind vielfältig. Hierzu zählen unter anderem Ställe, Scheunen, Keller, Speicher, Keltereien, Molkereien oder Lager. Sie sind oft Teil eines Gesamtensembles und gerade ältere Gebäude stehen oft unter Denkmalschutz. Die Wirtschaftsweisen haben sich hingegen im Laufe der Zeit verändert und zahlreiche Gebäude haben ihren ursprünglichen Nutzungszweck verloren. Eine Weiternutzung ist jedoch aus wirtschaftlicher Sicht und aus baukultureller Sicht wünschenswert, sind sie doch auch ein Spiegel der Zeit.

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Kristin Gehm (ausgeschieden)

| Foto: Dirk Gotzmann / BHU

Projektdetails

Förderung durch:
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

Projektstart: 06/06/2018

Projektende:

Projektbudget:

Förderanteil:

2018-LANDWIRTSCHAFT-GEBAEUDE