Unsere Projekte

Mit wechselnden Projekten vertiefen wir unsere Arbeit. Bei den so gesetzten Schwerpunkten können wir noch genauer hinschauen: wie können Engagierte unterstützt werden? Wo gibt es gute Beispiele? Welches Wissen sollte weiter verbreitet werden? Wir organisieren Veranstaltungen, bilden Netzwerke oder veröffentlichen Publikationen zum jeweiligen Thema. So bündeln wir Fach-, Methoden und Netzwerkwissen, um zivilgesellschaftliches Engagement vor Ort und bundesweit zu stärken. Hier stellen wir unsere aktuellen Projekte vor.

Bürgerschaftliches Engagement im öffentlichen Grün

Vielfältiges Stadtgrün hat für die Lebensqualität der dort wohnenden Menschen eine große Bedeutung. Die Pflege von Grünflächen, die eigene Versorgung mit Obst und Gemüse, das Heranführen von Kindern an die Natur, Gesundheitsbildung etc. ist für Menschen aller Gesellschaftsschichten eine attraktive Tätigkeit. Daher bietet Stadtgrün die Möglichkeit, über das gemeinsame Tun das Kennenlernen der Menschen untereinander und vor allem über die Gesellschaftsschichten hinweg voranzutreiben. Auf kommunaler Ebene sind oft keine Möglichkeiten vorhanden, bestehende Flächen zufriedenstellend zu pflegen. Aus diesem Grund werden von Kommunen Konzepte entwickelt, wie Bürger und Bürgerinnen einbezogen werden können. Auf der anderen Seite werden von Bürgerseite oft tolle Ideen für öffentliche Grünflächen, Brachen etc. mit hohem Engagement entwickelt, was ebenso oft zu einer Zusammenarbeit von Kommune und Bürgerschaft führt.

Veranstaltung und Dokumentation

Förderer

Dieses Projekt wird gefördert vom Bundesamt für Naturschutz.

Förderer

Dieses Projekt wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).

1001 Denkmal Denkmal-App zur Vermittlung ausgewählter Denkmale in Deutschland

Zahlreiche Baudenkmale von nationaler Bedeutung in Deutschland wurden in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten mit Mitteln aus den Denkmalschutzförder­programmen des Bundes restauratorisch betreut. Die Mühen des Bundes sowie insbesondere der Initiativen sowie die bedeutenden Objekte selbst sollen einer breiten Öffentlichkeit mit Hilfe einer App sowie einer korrespondierenden Website nahe gebracht werden.

Vorgestellt werden ca. 1000 Initiativen und ihre Objekte im gesamten Bundesgebiet aus den Bereichen (1) Orte des Sakralen, (2) Schlösser/Burgen/Herrenhäuser, (3) Alltagskultur, (4) Gärten und Parks sowie (5) Industriekultur und Handwerk. Ergänzt wird das Angebot durch (Lern-)Spiele und das Angebot an Engagierte, sich zu vernetzen, von einander zu lernen, Hilfestellungen für ihre Arbeit zu erhalten und ihre Arbeit vorzustellen.

Landwirtschaftliche Wirtschaftsgebäude Beispiele und Perspektiven für die Umnutzung

Der BHU widmet sich mit diesem Projekt der (Um-)Nutzung landwirtschaftlicher Wirtschaftsgebäude. Diese sind vielfältig. Hierzu zählen unter anderem Ställe, Scheunen, Keller, Speicher, Keltereien, Molkereien oder Lager. Sie sind oft Teil eines Gesamtensembles und gerade ältere Gebäude stehen oft unter Denkmalschutz. Die Wirtschaftsweisen haben sich hingegen im Laufe der Zeit verändert und zahlreiche Gebäude haben ihren ursprünglichen Nutzungszweck verloren. Eine Weiternutzung ist jedoch aus wirtschaftlicher Sicht und aus baukultureller Sicht wünschenswert, sind sie doch auch ein Spiegel der Zeit.

Alte Kulturlandschaften, historische Ortsbilder und Hofanlagen dokumentieren in Deutschland und Europa die agrarische Prägung unserer Landschaften. Gerade bei den Wirtschaftsgebäuden handelt es sich oft um attraktive, aber auch um unspektakuläre Nutzbauten, die ein großes Identifikationspotential besitzen. Errichtet wurden sie mit Naturstein, Backstein, Fachwerk oder Holz. Sie sind Zeugen der Arbeits- und Lebensweise unserer Vorfahren. Abbildungen in Gemälden, Kalendern, Ortschroniken usw. spiegeln ein breites Interesse und die „malerische“ Sichtweise wider.

Das Projekt will einer breiten Öffentlichkeit vermitteln, welche baukulturellen Werte durch Bauernhöfe entstanden sind. Gute Beispiele aus Deutschland aber auch aus Europäischen Nachbarländern sollen aufzeigen, welche Nutzungs- und Gestaltungsmöglichkeiten es für diese Gebäude gibt und welchen – auch ökonomischen – Wert sie für unsere Gesellschaft haben.

Förderer

Dieses Projekt wird gefördert von der Landwirtschaftlichen Rentenbank.

Förderer

Dieses Projekt wird gefördert von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.

Baukultur als Standortfaktor ländlicher Entwicklung

Jede Landschaft in Deutschland hat ihre charakteristischen Dörfer. Traditionelle Baustile und Dorfformen spiegeln das Besondere der Regionen wider. Viele Dörfer verfügen über einen reichen Bestand an einmaligen Baudenkmalen, lassen die ursprüngliche Siedlungsstruktur noch erkennen und sind lebendiges Zeugnis der Geschichte der Ortsansässigen und damit eine große Möglichkeit für die Identifikation der Menschen mit ihrer Region. Die neuen Anforderungen und die demografischen Veränderungen machen eine Umnutzung und Weiterentwicklung historischer Gebäude und Dorfstrukturen notwendig, um sie attraktiv für Menschen zu machen, das Zusammenleben und den Austausch vor Ort und die Identität mit dem Ort zu stärken sowie attraktiv für den Tourismus zu sein. Ziel des BHU ist es, herauszuarbeiten, wie Baukultur als Standortfaktor für die ländliche Entwicklung genutzt werden kann und wie Bürgerschaftliches Engagement dazu beitragen kann.

Im Rahmen des Projekts bauen wir das Netzwerk Deutschlands Schönste Dörfer auf.

Deutschlands Schönste Dörfer

Landwirtschaft zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Der BHU widmet sich mit diesem Projekt dem Spannungsfeld einer „Agrarromantik-Sicht“ und dem tatsächlichen Lebens- und Arbeitsumfeld heutiger Beschäftigter in der Landwirtschaft. Das in der Werbung oder in Lifestyle-Zeitschriften verklärend dargestellte Landleben weckt Erwartungen an Landwirte, die mit einer modernen Landwirtschaft nicht einzulösen sind. Allzu leicht gerät die Landwirtschaft durch die „schönen Bilder im Kopf“ in ein negatives Image. Dabei sind sich Konsumierende ihrer eigenen Verantwortung in Bezug auf ihr Kaufverhalten oft nicht bewusst. Andererseits lässt sich mit der Agrarromantik aber auch eine Brücke schlagen.

Das Projekt will einer breiten Öffentlichkeit vermitteln, wie Landleben und Landwirtschaft heute wahrgenommen wird und wie sich diese Wahrnehmung von der Realität unterscheidet. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Vermittlungsmethoden. So soll erschlossen werden, wie sich landwirtschaftlich Beschäftigte die derzeitige Begeisterung für das Landleben zunutze machen können und wie sie mit guten Methoden ein realitätsnahes und positives Bild ihrer Arbeit und ihres Lebens vermitteln können.

Förderer

Dieses Projekt wird gefördert von der Landwirtschaftlichen Rentenbank.

Förderer

Dieses Projekt wird gefördert von der Landwirtschaftlichen Rentenbank.

Vermittlung von Landwirtschaft an Kinder und Jugendliche

Der BHU widmet sich mit diesem Projekt der Vermittlung von Landwirtschaft an Kinder und Jugendliche. Das Verhältnis von produzierenden Landwirtschaft Betreibenden und Konsumierenden hat sich in den letzten Jahrzehnten tiefgreifend gewandelt. Kinder und Jugendliche kommen mit der landwirtschaftlichen Produktion von Lebensmitteln kaum noch in Berührung. Auch deren Eltern haben bereits vielfach keinen persönlichen Bezug mehr dazu. Daneben ist die Anzahl von produzierenden Bauernhöfen seit Jahren rückläufig und damit auch die Zahl der in der Landwirtschaft tätigen Menschen.

Das Wissen über die praktische Arbeit zur Erzeugung von Nahrungsmitteln und über die Bedeutung des Klimas und der naturräumlichen Gegebenheiten für die Landwirtschaft ist aber grundlegend für einen nachhaltigen Umgang mit den Lebensmitteln und den vorhandenen Ressourcen wie Boden und Wasser.