BHU-Präsidium

Unser Präsidium bestimmt die Richtlinien und Grundsätze der Geschäftsführung. Es kommt drei bis vier Mal im Jahr zusammen und vertritt den BHU nach außen wie nach innen.

Präsidentin

Vizepräsident

Bundesschatzmeister

Dr. Herlind Gundelach ist langjährige Präsidentin des BHU. Die Politikwissenschaftlerin war als CDU-Politikerin Staatsrätin in Hessen, Senatorin in Hamburg und zuletzt Bundestagsabgeordnete. Sie ist ehrenamtlich Mitglied in einer Reihe von Gremien, so u.a. Präses des Zentralausschuß Hamburgischer Bürgervereine und Mitglied der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

"Heimat ist Vielfalt und diese Vielfalt spiegelt sich auch in dem Empfinden der Menschen wider. Wir wollen den Menschen Mut machen, sich zu Heimat zu bekennen und sie aktiv mitzugestalten."

Lutz Töpfer ist Referent für gesellschaftspolitische Grundsatzfragen der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag. Er setzt sich insbesondere für den Erhalt der historischen Kulturlandschaft als Schnittpunkt von Ökologie und Kultur ein. Für dieses Engagement wurde er 2013 mit der Ernst Rudorff-Plakette ausgezeichnet.

Dr. Thomas Wurzel war über 25 Jahre Geschäftsführer der regional ausgerichteten Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen. Zwei Jahrzehnte war er Vorsitzender des Hessischen Museumsverbandes. Weitere Mandate des Historikers und Mathematikers in Verbänden und Stiftungen auf Länderebene haben die Stärkung der kulturellen Infrastruktur im nicht-staatlichen Bereich zum Ziel.

"Heimat entsteht, wo man sich nicht erklären muss; sie ist überschaubar. Heimat erfordert soziales Verhalten und bietet Plattformen für aktives Mitgestalten. Das finde ich beim BHU."

Dr. Karamba Diaby ist Mitglied des Deutschen Bundestages. Der im Senegal geborene SPD-Politiker wohnt heute in Halle (Saale) und ist der erste gewählte Schwarze Mensch im Bundestag. Bildung und Forschung, Bürgerschaftliches Engagement und Globale Gesundheitspolitik sind seine Schwerpunktthemen. Er ist außerdem der Integrationsbeauftragte seiner Fraktion.

"Ich plädiere für einen Heimatbegriff, der inklusiv ist und alle  Menschen einbezieht. Ich bin überzeugt, dass wir den Heimatbegriff nicht denen überlassen dürfen, die ihn benutzen, um andere auszugrenzen."

Matthias Löb studierte Rechtswissenschaften in Münster. Er arbeitet seit 1998 für den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), einem großen Kommunalverband mit vielfältigen Aufgaben im Sozialen und in der Kultur. Seit 2014 leitet Löb den LWL und hat zeitgleich den Vorsitz des Westfälischen Heimatbundes übernommen. Die Bewahrung des natürlichen und des kulturellen Erbes sowie die Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements sind ihm wichtige Anliegen.

"Kultur und Heimat sind auf Offenheit, Austausch und Veränderung angelegt. Wir dürfen nicht zulassen, dass die wichtigen Anliegen der Heimatbewegung von denen gekapert werden, die nur in den Rückspiegel schauen und auf Ausgrenzung setzen."

Prof. Dr. Günter Dippold ist Heimatpfleger und Kulturreferent des Bezirks Oberfranken. Er lehrt als Honorarprofessor für Europäische Ethnologie an der Universität Bamberg, engagiert sich in verschiedenen fränkischen Geschichtsvereinen und ist Vorstandsmitglied des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege.

Dr. Hans Ulrich Schneider studierte Jura, Volks- und Betriebswirtschaft in Bonn und Göttingen und promovierte im Bilanzrecht. Von 1990 bis 1999 war er Abgeordneter im Niedersächsischen Landtag, heute ist er stellvertretender Geschäftsführer des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands. Er ist seit über 20 Jahren Mitglied des BHU-Präsidiums.

"Heimat schafft Identität. Sie ist überall dort, wo man sich nicht erklären muss."