Judith Rüber

Mitgründerin Milchhof Arnstadt und der Plattform “Kulturfabriken”

Judith Rüber ist Verlagsbuchhändlerin und Hotelière. Gemeinsam mit ihrem Mann, dem Fotografen Dr. Jan Kobel, wurde sie 2014 mit dem Thüringischen Denkmalschutzpreis für die Sicherung, Restaurierung und Belebung des Gebäudekomplexes “Ehemalige Möller’sche Handschuhfabrik” ausgezeichnet. Dieser Komplex umfasst das 450 Quadratmeter große, denkmalgeschützte Stadthaus und das benachbarte Fabrikgebäude. Dort betreiben sie heute das Hotel Stadthaus Arnstadt, dessen lange, aufwendige Denkmalsanierung der Brandeins-Artikel „Das Leben ist eine Baustelle“ schildert.

Sie ist vielfältige Initiatorin, Kuratorin und im Team der Ausführenden in vielerlei (sozio-)kulturellen Projekten: Konzerte, Ausstellungen, Lesungen, Podiumsdiskussionen. Aktuell engagiert sie sich bei der Sanierung und kulturellen Belebung des Milchhofs Arnstadt, einem Baudenkmal der Moderne von 1928 und Teil der “Grand Tour der Moderne”, sowie bei dem Ausstellungsprojekt 32 | 1938 | 0 Die Synagogen in Thüringen und dem Netzwerk Industriekultur in Thüringen.

Judith Rüber war 2014 bis 2019 im Stadtrat Arnstadt; von 2019 bis heute berufene sachkundige Bürgerin. Von 2017 bis heute ist sie Mitglied des Bundesausschusses DIE LINKE.