Kulturdenkmal des Jahres 2021

Historische Orte der Gemeinschaft

Zum Thema

Gemeinschaft ist Menschen seit jeher wichtig. Das Zusammenkommen zu sozialen, politischen oder festlichen Anlässen ist früher wie heute nicht aus dem Alltag wegzudenken. Ebenso wenig hat die Frage danach, wie gesellschaftlicher Zusammenhalt funktionieren kann, an Aktualität eingebüßt. Eine wichtige Grundvoraussetzung für das Versammeln ist ein Ort, an dem dies möglich ist. Das Kulturdenkmal des Jahres im kommenden Jahr werden daher Orte der Gemeinschaft sein.

Bei diesen Orten kann es sich zum Beispiel um Wirtshäuser, Kretschams, Pfarrhäuser, Kleingärten, Dorflinden oder Festplätze handeln, die schon in vergangener Zeit bedeutende Versammlungsorte waren. Einige dieser Orte werden heute noch wie ursprünglich genutzt. Andere wiederum wurden umgebaut, umgenutzt oder sind vollständig in Vergessenheit geraten. Das ist schade, denn innerhalb einer Gesellschaft sind sie ein wichtiges Kulturerbe: Orte der Gemeinschaft sind Orte der Begegnung und damit ein elementarer Bestandteil des öffentlichen und privaten Lebens – und zwar bis heute. Nach wie vor führen Orte der Gemeinschaft Menschen unterschiedlicher Schichten und Altersklassen zusammen, stärken die Nachbarschaft und fördern den sozialen Zusammenhalt. Außerdem bewahren diese Orte die Tradition der Vergangenheit und sind Zeugnisse der Versammlungs-, Glaubens- und Festkultur der letzten Jahrhunderte. Orte der Gemeinschaft sind also Träger von gebautem und immateriellem Kulturerbe. Deshalb gilt es, diese bedeutenden Orte zu schützen und zu bewahren.

Die Beschreibung der Kulturdenkmale des Jahres wird in Kürze an dieser Stelle online gestellt.

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