Ute Dicks

Ute Dicks

Deutscher Wanderverband

Ute Dicks ist Geschäftsführerin des Deutschen Wanderverbands.

Nach ihrer Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau und dem Studium zur Diplomgeographin war sie als Regionalmanagerin tätig. Im Jahr 2000 kam sie zum Deutschen Wanderverband und ist seit 2001 dort Geschäftsführerin.

Seitdem hat sie eine Reihe Projekte zum Thema Wandern und vielen der dazugehörigen Aspekte wie Naturschutz, Umwelt, Tourismus, Gesundheit, Bildung und Nachhaltigkeit verantwortet. Darüber hinaus ist sie berufenes Mitglied in einer Reihe verschiedener Gremien, unter anderem im Beirat „Umwelt und Sport“ beim Bundesumweltministerium, im Beirat für Fragen des Tourismus beim Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz oder im Wissenschaftsbeirat DWIF. Außerdem ist sie Präsidiumsmitglied im Deutschen Naturschutzring

 


Wolfram Blanke

Wolfram Blanke

Arnsberger Heimatbund

Wolfram Blanke ist Förster im Ruhestand und engagiert sich ehrenamtliche im „Arnsberger Heimatbund e.V.“ ebenso wie im Förderverein Dorf und Kloster Rumbeck e.V.

Im Rahmen dieses Engagements hat er die Kulturhistorischen Wanderwege „Kurfürstlicher Thiergarten Arnsberg“ und „Klosterwirtschaft Rumbeck“ konzipiert und bei der Umsetzung mitgewirkt. Darüber hinaus hat er u.a. die Wanderbroschüre zur Klosterwirtschaft Rumbeck verfasst.

Wolfram Blanke hat Forstwirtschaft studiert und war zunächst Arbeitslehrer, Internatsleiter und Organisator am forstlichen Bildungszentrums NRW. Von 1988 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand war er dann Förster im Revier Rumbeck, Staats- und Privatwald des Arnsberger Waldes, seine Schwerpunkte waren Laubholz-Bewirtschaftung, Öffentlichkeitsarbeit (Mensch und Wald), Betriebswirtschaft und forstliche Ausbildung.

 


Christiana Storelli

Christiana Storelli

Cristiana Storelli ist Architektin und Landschaftsforscherin

Sie hat seit 1971 ihre Tätigkeit als Architektin mit politischem Engagement auf lokaler und internationaler Ebene verbunden und in internationalen Arbeitsgruppen u.a. an der Europäischen Städtecharta, der Europäischen Landschaftskonvention und der Europäischen Charta für die Gleichheit von Mann und Frau in Lokalbehörden mitgearbeitet. Sie bekam die Auszeichnung „Goldener San Valentino“ der Stadt Terni (Italien) für ihr Engagement zu Themen der Gleichberechtigung und Demokratie. Darüber hinaus ist sie Ehrenmitglied des Europarats.

 


Heimat und Kulturlandschaften sind zwei Begriffe, die eng miteinander verzahnt sind. Heimat ist ohne Kulturlandschaften nicht denkbar und umgekehrt.

Kulturlandschaften sind damit stets Teil unserer regionalen Identität. Und sie sind immer auch Ausdruck des menschlichen Schaffens insbesondere im ländlichen Raum. Als solcher begegnen uns Kulturlandschaften als Zeitzeugen des Zusammenspiels von Mensch und Natur. Ihre Wertschätzung und Erhaltung bewahrt damit nicht nur vertraute Heimat, sondern ist zugleich ehrendes Andenken an unsere Geschichte und frühere Generationen. Vor diesem Hintergrund leistet die Bewahrung von Kulturlandschaften einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in Stadt und Land. Nur dort, wo sich Menschen anerkannt, wohl und geborgen fühlen, wo sie sich in ihrem Umfeld wiederfinden und ihre Wurzeln bewahren, fühlen sie sich daheim.

Heimatpolitik weiß um diesen hohen Wert der Pflege und des Erhalts von Kulturlandschaften. Leider können wir Corona-bedingt zur diesjährigen Jahrestagung des Deutschen Forums Kulturlandschaft nicht persönlich zusammenkommen. Es ist mir als Leiter der Heimatabteilung des Bundesinnenministeriums deshalb ein großes Anliegen, Ihnen allen, die Sie der Pflege und Bewahrung von Kulturlandschaften verpflichtetet sind, sehr herzlich für Ihre Arbeit zu danken und Ihnen für Ihr Engagement auch weiterhin viel Erfolg zu wünschen!

Ministerialdirektor Dr. Michael Frehse, Abteilungleiter Heimat, Bundesministerium des innern, für Bauen und Heimat