Jana Kämpfe

Jana Kämpfe

Volkskundliche Beratungs- und Dokumentationsstelle für Thüringen und des Thüringer Freilichtmuseums Hohenfelden

 


Marco Zierau

Marco Zierau

Moosaik UG

Marco Zierau ist Chief Technical Officer bei der Moosaik UG.

Marco Zierau hat nach dem Abitur ein Studium des Maschinenbauwesens im Jahr 2012 begonnen und im Jahr 2018 mit dem Master of Science abgeschlossen.
Nach den ersten zweineinhalb Jahren der Berufserfahrung in einer Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft für Materialprüfung und -entwicklung gründete er mit Maren Huhle, sowie dem Investor Frank Lehmann die Moosaik UG.

Mit diesem Konzept einer Fassadenbegrünung, die sowohl die Elemente eines vertikalen Gartens als auch Moos als großen Schadstofffilter beinhalten, wurde die Firma im Jahr 2021 mit dem Bestform Award des Landes Sachsen Anhalt und dem Umweltpreis der Stadt Magdeburg geehrt und sie erfahren seitdem ein breites Interesse und Resonanz für diese Idee.

 


Paul Wirtz

Paul Wirtz

WTA Berlin

Ab 1989 war Paul Wirtz nach einem Bauingenieurstudium als Bauleiter tätig, bevor er 1996 ein Ingenieurbüro in Düsseldorf für Bauleitung, Projektsteuerung, Gutachten, Generalplanung mit bis zu zehn Mitarbeitern gründete.
Referenzen sind u.a. die Sanierung des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Hotelanlagen (Neubau und Sanierung), Umbau im Bestand von bundesweit rd. 80 Restaurants (Marktführer
Fastfood).

2010 gründetet er die Firma “dieBauleiter GmbH”, in der das Ingenieurbüro aufging.
Im selben Jahr trat er in die Ionys AG als Vorstand (Technik) ein. Hier leitete er die Erstellung von Schadensgutachten an Betonbauwerken und im Bereich der Immobilienwirtschaft.

Seit März 2014 ist er Geschäftsführer der WTA GmbH. Hier übernahm er die Listenbetreuung der Energieberater Baudenkmal sowie der Zertifizierung von Baustoffen nach WTA – Merkblatt und baute eine Akademie auf. Außerdem ist er zwischen 2014 und 2022 Lehrbeauftragter an der Hochschule Karlsruhe gewesen.

 


Manfred Röver

Manfred Röver

IG Bauernhaus

Manfred Röver ist Dipl.-Ing. für Bauwesen und befasst sich seit über vierzig Jahren mit Sanierung und Umnutzung historischer Gebäude. Dabei geht es ihm nicht nur um kulturelle, sondern ganz wesentlich um ökologische Aspekte.
Neben seiner freiberuflichen Tätigkeit setzt er sich schon lange auch ehrenamtlich für die Erhaltung Ländlicher Baukultur in mehreren Funktionen ein, u.a. in der Interessengemeinschaft Bauernhaus, als Beauftragter für Denkmalpflege des Landkreises Schaumburg und in der Fachgruppe Denkmal des Niedersächsischen Heimatbundes. Aktuell ist er mit der Fortentwicklung des „Baukulturdienstes Weser – Leine“ befasst und Mitautor einer Ratgeberbroschüre für Althausbesitzer.

 


Jan Bergmann-Ahlswede

Jan Bergmann-Ahlswede

Museum Niesky, Sachsen

Dr. Jan Bergmann-Ahlswede ist Spross einer Handwerkerfamilie, die insbesondere im Holzbau tätig war. Er absolvierte von 2008 bis 2014 Studium der Geschichte und Kunstgeschichte an der TU Dresden und schloss 2019 mit einer Promotion im Fach Sächsische Landesgeschichte an der TU Dresden ab.

Danach war Jan Bergmann-Ahlswede angestellt und freiberuflich tätig in verschiedenen Instituten und Forschungsprojekten, u.a. für die DFG und die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig. Seit 2015 war er tätig für verschiedene Museen als Kurator und Projektkoordinator, so beispielsweise 2019/2020 am Kulturhistorischen Museum Görlitz.

Seit 2021 ist er Leiter des Museums Niesky und damit u.a. des Konrad-Wachsmann-Hauses.

Seine Arbeitsschwerpunkte sind die historische Bauforschung und Architekturgeschichte, Kultur- bzw. Personengeschichte, frühneuzeitliche Landtagsgeschichte, sowie die Regionalgeschichte der Lausitz.

 


Ullrich Lemme

Ullrich Lemme

Bürgermeisterhof Salzwedel e.V.

Ullrich Lemme wurde in der Altmark geboren. Nach der Berufsausbildung mit Abitur als Baufacharbeiter (Maurer) in Stendal studierte er Architektur in Weimar. Von 1979 bis 1988 war er bei der Kommunalen Wohnungsverwaltung Berlin-Mitte zuständig für die Vorbereitung von Instandsetzungsmaßnahmen alter Wohngebäude. Nach einem postgradualen Studium zur Altbausanierung und Denkmalpflege an der TU Dresden mit dem Abschluss Fachingenieur für Gebäudeerhaltung arbeitete er bis 1990 im Kreisbaubetrieb Berlin-Mitte in der Planungsabteilung – Schwerpunkt Altbausanierung. 1986 kaufte er ein zweigeschossiges Fachwerkhaus aus dem Jahr 1600 in Tylsen (Kreis Salzwedel), was er zumeist in Eigenleistung mit Familie und Freunden instandsetzte und modernisierte.

1990 gründete Ulrich Lemme ein eigenes Büro, ab 1991 in Partnerschaft mit 2 Kollegen mit dem Schwerpunkt Altbausanierung und denkmalpflegerische Projekte in Berlin und Potsdam. Außerdem kümmerte er sich parallel dazu um Kirchensanierungen in der Altmark. Nach 2006 war er allein tätig und je nach Aufgabe auch in Gemeinschaft mit anderen Architekten. Seit 2019 ist er wieder ständig in der Altmark und weiterhin mit denkmalpflegerischen Aufgaben besonders in Salzwedel beschäftigt.

 


Birgit Kata

Birgit Kata

Förderverein Beginenhaus Kempten

Allgäuerin, aufgewachsen in Kempten, Studium in Konstanz. Seit 2000 im Stadtarchiv Kempten und freiberuflich als Historikerin und Archäologin tätig. Zahlreiche Vorträge, Veröffentlichungen, Infotafeln und Ausstellungen. Tätig für Denkmalpflegeämter in Bayern und Baden-Württemberg.

Mitarbeit beim Aufbau des Archäologischen Landesmuseums – ALM in Konstanz, in Kempten u.a. bei der Ausstellung im Schutzbau über den Kleinen Thermen im Archäologischen Park Cambodunum – APC, dem Schauraum Erasmuskapelle, dem Allgäuer Burgenmuseum auf der Burghalde und dem Kempten-Museum im Zumsteinhaus.

Autorin und Herausgeberin, Aufsätze zu Burgen, Schwesternhäusern, Baumeistern, Siedlungsgeschichte, Sach- und Medienkultur sowie Bauarchäologie.

Seit der Gründung 2003 Vorsitzende des „Fördervereins Beginenhaus Kempten e.V.“.
Der Förderverein bewahrt, betreut, dokumentiert und erforscht ein mittelalterliches Häuserensemble, das aus Beginenhaus und Nonnenturm besteht. Intensive bauarchäologische Untersuchungen und Dokumentationen der Gebäude sind die Voraussetzung für die Entwicklung eines denkmalschonenden Nutzungskonzepts. Der Verein will zusammen mit dem Denkmalamt und der Stadt Kempten, der Eigentümerin der Häuser, das bedeutende mittelalterliche Ensemble schrittweise sanieren und denkmalgerecht nutzen als kulturelles Zentrum im Herzen der Stadt.

 


Ulrike Wendland

Dr. Ulrike Wendland

Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz

Dr. Ulrike Wendland studierte Kunstgeschichte an der Universität Hamburg Dort wurde sie 1996 mit einer Arbeit über deutschsprachige Kunsthistoriker im Exil promoviert. Im Anschluss an das Kunstgeschichtsstudium absolvierte Wendland Ende der 1980er-Jahre ein Aufbaustudium Denkmalpflege an der Universität Bamberg sowie ein Volontariat am Denkmalschutzamt der Stadt Hamburg, wurde dann wissenschaftliche Assistentin am Fachgebiet Denkmalpflege des Instituts für Stadt- und Regionalplanung der Technischen Universität Berlin und schließlich Oberassistentin am Institut für Denkmalpflege der ETH Zürich.

Im Jahr 2002 wurde Ulrike Wendland Landeskonservatorin und Leiterin des Landesdenkmalamtes Saarland. 2005 bis 2020 war sie Landeskonservatorin und Leiterin des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt. Seit Juni 2020 ist sie Geschäftsführerin des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz in Bonn.

Bereits von 2005 bis 2009 ehrenamtliches Mitglied der Expertengruppe „Städtebaulicher Denkmalschutz“ gehört sie seit 2019 wiederum diesem Gremium des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat an.