People, Person, Adult, Male, Man, Tomb, Gravestone, Clothing, Formal Wear, Suit, Plant, Tree, Footwear, Shoe, Face, Head, Coat, Vegetation, Outdoors, Graveyard, Diogo Amaral, Mikhail Lukin

Kulturdenkmal des Jahres 2024

Faltblatt und Jahresplaner zum Kulturdenkmal des Jahres 2024 „Zeichen von Krieg und Frieden“ erschienen.

Vielfältige Zeugnisse von Krieg und Frieden prägen unsere Kulturlandschaft: Das sind unter anderem ehemalige Kriegsschauplätze mit der damit verbundenen Erinnerungskultur wie z. B. Gedenksteine oder -bäume. Es geht auch um militärische Infrastruktur wie Bunker, Befestigungsanlagen, Kasernen, Apellplätze sowie Grenzanlagen, außerdem ehemaligen Kriegsgefangenenlager und Vernichtungsstätten mit ihren Friedhöfen und Gedenkstätten. Die Spuren von Krieg und Frieden zeigen sich gleichermaßen in unserem Immateriellen Kulturerbe z. B. in nationalen Gedenktagen wie dem Volkstrauertag, Friedensfesten oder den Ostermärschen.
Die Arbeit zahlreicher Vereine und engagierter Privatpersonen trägt dazu bei, dass solche Zeichen erhalten bleiben und ihre Bedeutung in der Öffentlichkeit vermittelt wird. Der BHU und seine Mitgliedsverbände setzen sich für dieses zivilgesellschaftliche Engagement ein und stehen als Ansprechpartner zur Verfügung.

Die Drucksachen können kostenfrei in unserem BHU-Heimatladen online

oder über bestellung@bhu.de bestellt werden – wir freuen uns über Spenden.

Seit dem Jahr 2004 ruft der BHU gemeinsam mit seinen Mitgliedsverbänden ein Kulturdenkmal des Jahres aus und macht im Rahmen einer Kampagne auf besondere, identitätsstiftende Kulturlandschaftselemente aufmerksam. Dadurch wird bürgerschaftliches Engagement für die Erfassung, Pflege und Vermittlung des kulturellen Erbes unterstützt. Für das Jahr 2024 wurden „Zeichen von Krieg und Frieden“ als Schwerpunktthema gewählt.


 Plant, Tree, Tree Trunk, Car, Transportation, Vehicle, Person, Bench, Furniture, Grass

Baum des Jahres 2024

Der Baum des Jahres 2024 ist ein beliebter Stadt- und Parkbaum. „Es ist zu erwarten, dass die Mehlbeere auch mit den zunehmenden Trockenperioden gut zurechtkommen wird. Daher wird sie zukünftig eine bedeutende Rolle in der Begrünung der Städte spielen“, erklärt Stefan Meier, Präsident der Baum des Jahres Stiftung.

Trotz ihrer geringen Wuchshöhe ist die Echte Mehlbeere eine beeindruckende Baumart. Vor allem im Herbst zeigt sie ihre volle Schönheit, denn dann scheinen die orange bis scharlachrot gefärbten Früchte durch die gelb bis goldbraune Laubkrone. Aber auch im Frühjahr macht sie eine gute Figur. Die weißen Blüten verbreiten einen wohlriechenden Duft und locken zahlreiche Insekten an.

Karriere in der Stadt

Ihr ansprechendes Aussehen, ihre Vorliebe für offene Standorte und ihre Fähigkeit, auch längere Trockenperioden zu ertragen, haben die Mehlbeere zu einem gern gepflanzten Stadtbaum werden lassen. Außerhalb der Städte wird sie – vorrangig an Nebenstrecken – gern als Alleebaum gepflanzt. Die bundesweite Gartenamtsleiterkonferenz (GALK) hat die Mehlbeere in die Liste der Zukunftsbäume für die Stadt aufgenommen. Die Begrünung von Städten wird in Zeiten des Klimawandels immer wichtiger. Straßenbäume und Parkanlagen verbessern das städtische Mikroklima, sorgen für Abkühlung und bessere Luft.

Die Echte Mehlbeere als Waldbaumart

Die Mehlbeere bevorzugt sonnige Standorte und wenig Konkurrenz. Aufgrund ihres vergleichsweise langsamen Wachstums wird sie häufig von anderen Baumarten verdrängt. Ältere Individuen kommen daher meist nur an den Stellen vor, wo andere Baumarten aufgrund schwieriger Boden- und Klimaverhältnisse nur schwer wachsen können. Heute wird die Pflanzung von Mehlbeeren vor allem bei der Anlage von Lawinenschutzwäldern in den alpinen Bergregionen gefördert. Auch für die seit einigen Jahren zunehmenden Wildobstpflanzungen zur Förderung des Naturschutzes wird die Mehlbeere ausdrücklich empfohlen.

Hintergrundinformation

Der Baum des Jahres wird seit 1989 von der Baum des Jahres – Dr. Silvius Wodarz Stiftung ausgerufen. Die Schirmherrin der Echten Mehlbeere ist Frau Manja Schreiner, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt Berlin. Cem Özdemir, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, übernimmt weiterhin die Schirmherrschaft für die Baum des Jahres – Dr. Silvius Wodarz Stiftung.


Die Mitgliederversammlung 2023 hat den Heimatbund Männer vom Morgenstern als MItgliedsverband aufgenommen. Der Heimatbund der Männer vom Morgenstern mit Sitz in Bremerhaven gehört mit seinen mehr als 1300 Mitgliedern zu den wichtigsten heimatkundlichen Vereinigungen in Bremen und Niedersachsen. Das von ihm herausgegebene Jahrbuch ist eine bedeutende regionalhistorische Zeitschrift.

Auf Initiative des Vereins wird seit 1957 alle zwei Jahre der Hermann-Allmers-Preis an verdiente Heimatforscher verliehen. Er ist mit 3000 € dotiert und wird von dem Heimatbund der Männer vom Morgenstern, dem Rüstringer Heimatbund, den Städten Bremerhaven und Cuxhaven sowie dem Landkreis Cuxhaven und dem Landkreis Wesermarsch getragen.

Der Heimatbund sichert die Erhaltung der regionalen Wind- und Wassermühlen durch die 1979 in Zusammenarbeit mit der Weser-Elbe-Sparkasse errichtete Mühlenstiftung, die seitdem mehr als 250.000 € an Beihilfen an örtliche Mühlenbesitzer und Vereine ausschütten konnte.

Mannigfaltige Ergebnisse wissenschaftlicher landeskundlicher Forschungen aus der Region an Elb- und Wesermündung werden alljährlich in einem Jahrbuch zusammengefasst, das jedes Mitglied der MvM erhält; der Bezug ist im Mitgliedsbeitrag enthalten. Es ist eine wichtige historische Publikationsmöglichkeit der Region und enthält neben den wissenschaftlichen Beiträgen auch einen ausführlichen Rezensionsteil.

Außerdem werden Sonderveröffentlichungen in Buchform herausgegeben, welche die Mitglieder zu Vorzugspreisen erwerben können. Seit vielen Jahren erscheint monatlich als Beilage der Nordsee-Zeitung das Mitteilungsblatt der MvM, das Niederdeutsche Heimatblatt, mit kleineren Abhandlungen zur Heimatforschung und Heimatpflege sowie Nachrichten aus dem Vereinsleben.

Das Morgenstern-Museum wird als Historisches Museum Bremerhaven in einem Neubau am Ufer der Geeste weitergeführt.

Die Vereinsbibliothek mit etwa 12.000 Buchtiteln und 130 Zeitschriften steht allen Mitgliedern als Präsenzbibliothek unentgeltlich zur Verfügung. Die Bibliothek der MvM befindet sich im Schloss Morgenstern, Burgstraße 1. Sie ist auch für heimatkundlich interessierte Nichtmitglieder geöffnet.

Der Bund Heimat und Umwelt hat bereits in der Vergangenheit intensiv mit den Männern vom Morgenstern zusammengearbeitet. So fand die BHU-Tagung 2022 auf Einladung des Niedersächsischen Heimatbundes im Schloss Morgenstern und freundlicher Unterstützung durch die Männern vom Morgenstern statt. Auch das Marinescape Forum Bremen 2014, im Kontext der European Maritime Days in Bremen, wurde durch das tätige Mitwirken des Verbands ermöglicht.

 Field, Grassland, Nature, Outdoors, Countryside, Farm, Pasture, Rural, Grazing, Ranch, Animal, Livestock, Mammal, Sheep, Flock, Person

Grünland als Kulturlandschaft im Dialog

Wiesen, Weiden und Auen: Grünland im Spannungsfeld zwischen Landwirtschaft, Artenschutz und immeteriellem Kulturgut steht im Mittelpunkt der Tagung „Grünland als Kulturlandschaft im Dialog“ am 14.–15. November 2023 in Laufen/Salzach (Bayern).

Neben dem ästhetischen Wert, der vor allem für Freizeit und Erholung eine Rolle spielt, sowie der landwirtschaftlichen Produktion von Futter erfüllt Grünland auch wichtige Funktionen für Klima- und Naturschutz. In der Tagung soll es daher darum gehen, die verschiedenen Dimensionen von Grünland aufzuzeigen und den Mehrwert für alle herauszustellen. Dazu werden neben einem einführenden Vortrag Inputs verschiedener Nutzungs- und Sichtweisen gegeben sowie Praxisbeispiele vorgestellt. In einem moderierten Workshop werden Positionen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingeholt und mögliche Lösungsvorschläge diskutiert. Es werden Möglichkeiten zum Austausch geschaffen sowie im Rahmen der Exkursion Einblick in die praktische Arbeit gegeben.

Programm und Anmeldung:
Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie auf der Website des BHU.

Veranstalter:
Bund Heimat und Umwelt in Kooperation mit dem Bayerischen Landesverein für Heimatpflege und der Bayerischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege. Die Veranstaltung wird gefördert von der Landwirtschaftlichen Rentenbank.

Veranstaltungsort: 
Bayerischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (Seminar- und Kongresshotel), Kapuzinerhof, Schloßplatz 4, 83410 Laufen/Salzach


Engagiert für Waldlandschaften

Am 8. und 9. Mai brachte der Bundeskongress Heimat wieder zahlreiche Engagierte aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik zusammen, um über die vielen Facetten und Herausforderungen des Themas “Heimat Waldlandschaft” zu diskutieren. Der Kongress stand unter der Schirmherrschaft von Bundesinnenministerin Nancy Faeser und fand in der Vertretung des Saarlandes beim Bund in Berlin statt. Gastgeber Verein für Landeskunde im Saarland (VLS) wurde dabei vom Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz (MUKMAV) unterschtützt.

In den vier Fachforen zu Kulturlandschaft, nachhaltigem Heimatengagement, Baukultur und Immateriellem Kulturerbe tauschten sich Hauptamtliche und zivilgesellschaftlich Engagierte über ihre Arbeit aus und diskutierten über Chancen und Hürden in der Kulturlandschaftspflege. Die Videomitschnitte aller Foren finden Sie auf dem YouTube-Kanal des BHU. In seiner Einführung räumte Prof. Dr. David Vollmuth von der Hochschule Neubrandenburg und Mitglied der BHU-Fachgruppe mit dem weit verbreiteten Bild vom Wald als unberührter Natur auf. Seine Vielfalt werde seit Jahrtausenden vom Menschen und seinen Bedürfnissen geprägt, wobei sich historische Spuren der Nutzung in der Vegetation niederschlagen. Wald spiegele nicht nur die Geschichte des Menschen, sondern berge auch eine durch ihn geschaffene Biodiversität. Im Forum Kulturlandschaft berichtete Dr. Thomas Westphalen vom Landesverein Sächsischer Heimatschutz von klimawandelbedingten und gesellschaftlichen Herausforderungen. Nur mit Spenden sei es möglich gewesen, durch den Borkenkäfer zerstörte Bestände wieder aufzuforsten. Die Aktion „Neue Bäume für neue Bürger“ an der Bosel in Kooperation mit dem Ausländerbeauftragten des Freistaates Sachsen setzte 2020 ein Zeichen gegen rechtes Gedankengut und wurde inzwischen leider dreimal zum Ziel von Vandalismus. Dr. Joachim Hamberger vom Verein für Nachhaltigkeit betonte, dass es im Kampf gegen den Klimawandel weniger auf den einzelnen Baum, sondern eher auf größere Flächen ankomme.


Deutsches Forum Immaterielles Kulturerbe – Bundeskongress Heimat 2023

Bundeskongress Heimat 2023

Deutsches Forum Immaterielles Kulturerbe

Denn die Pflege, Nutzung und die Kommunikation über die prägenden Elemente der Waldlandschaft werden oftmals von zivilgesellschaftlichen Initiativen und Bewegungen unterstützt oder sogar übernommen. So gibt es in Deutschland viele Vereine und Akteure, die historische Kulturlandschaftselemente im Wald erfassen, pflegen und darüber berichten oder die sich für eine nachhaltige Waldnutzung mit den Erfahrungen der traditionellen Waldbewirtschaftung einsetzen. Durch die zunehmende und intensive Nutzung des Waldes vor allem für Freizeitaktivitäten und den Einsatz von schwerem forstwirtschaftlichem Gerät wird das Kulturerbe von den Nutzerinnen und Nutzern jedoch vielfach unbeabsichtigt übersehen und zerstört. Auch der Klimawandel trägt in erheblichem Maße dazu bei. Daher muss das Wissen um das gefährdete Kulturerbe verbreitet werden. Die unterschiedlichen Interessen müssen in Einklang oder zu einem Ausgleich gebracht werden. Hierzu wäre die Entwicklung einer Nutzungsstrategie sinnvoll, um die engagierte Menschen vor Ort zu unterstützen. Ziel der Tagung war es u.a., hierfür Ansätze zu entwickeln und Akteurinnen und Akteure miteinander ins Gespräch zu bringen.

Diesjähriger Gastgeber des Bundeskongresses war das BHU-Mitglied Verein für Landeskunde im Saarland. Partner waren das Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz im Saarland und der europäische Verband CIVILSCAPE. Ausgangspunkt für die Diskussionen war daher die Waldlandschaft im Saarland. Die gesetzten Themen wurden aber aus bundesweiter und europäischer Sicht diskutiert.


Deutsches Forum Baukultur und Denkmalpflege – Bundeskongress Heimat 2023

Bundeskongress Heimat 2023

Deutsches Forum Baukultur und Denkmalpflege

Denn die Pflege, Nutzung und die Kommunikation über die prägenden Elemente der Waldlandschaft werden oftmals von zivilgesellschaftlichen Initiativen und Bewegungen unterstützt oder sogar übernommen. So gibt es in Deutschland viele Vereine und Akteure, die historische Kulturlandschaftselemente im Wald erfassen, pflegen und darüber berichten oder die sich für eine nachhaltige Waldnutzung mit den Erfahrungen der traditionellen Waldbewirtschaftung einsetzen. Durch die zunehmende und intensive Nutzung des Waldes vor allem für Freizeitaktivitäten und den Einsatz von schwerem forstwirtschaftlichem Gerät wird das Kulturerbe von den Nutzerinnen und Nutzern jedoch vielfach unbeabsichtigt übersehen und zerstört. Auch der Klimawandel trägt in erheblichem Maße dazu bei. Daher muss das Wissen um das gefährdete Kulturerbe verbreitet werden. Die unterschiedlichen Interessen müssen in Einklang oder zu einem Ausgleich gebracht werden. Hierzu wäre die Entwicklung einer Nutzungsstrategie sinnvoll, um die engagierte Menschen vor Ort zu unterstützen. Ziel der Tagung war es u.a., hierfür Ansätze zu entwickeln und Akteurinnen und Akteure miteinander ins Gespräch zu bringen.

Diesjähriger Gastgeber des Bundeskongresses war das BHU-Mitglied Verein für Landeskunde im Saarland. Partner waren das Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz im Saarland und der europäische Verband CIVILSCAPE. Ausgangspunkt für die Diskussionen war daher die Waldlandschaft im Saarland. Die gesetzten Themen wurden aber aus bundesweiter und europäischer Sicht diskutiert.


Deutsches Forum nachhaltiges Heimatengagement – Bundeskongress Heimat 2023

Bund Heimat und Umwelt, 2023

Bundeskongress Heimat 2023

Deutsches Forum nachhaltiges Heimatengagement

Denn die Pflege, Nutzung und die Kommunikation über die prägenden Elemente der Waldlandschaft werden oftmals von zivilgesellschaftlichen Initiativen und Bewegungen unterstützt oder sogar übernommen. So gibt es in Deutschland viele Vereine und Akteure, die historische Kulturlandschaftselemente im Wald erfassen, pflegen und darüber berichten oder die sich für eine nachhaltige Waldnutzung mit den Erfahrungen der traditionellen Waldbewirtschaftung einsetzen. Durch die zunehmende und intensive Nutzung des Waldes vor allem für Freizeitaktivitäten und den Einsatz von schwerem forstwirtschaftlichem Gerät wird das Kulturerbe von den Nutzerinnen und Nutzern jedoch vielfach unbeabsichtigt übersehen und zerstört. Auch der Klimawandel trägt in erheblichem Maße dazu bei. Daher muss das Wissen um das gefährdete Kulturerbe verbreitet werden. Die unterschiedlichen Interessen müssen in Einklang oder zu einem Ausgleich gebracht werden. Hierzu wäre die Entwicklung einer Nutzungsstrategie sinnvoll, um die engagierte Menschen vor Ort zu unterstützen. Ziel der Tagung war es u.a., hierfür Ansätze zu entwickeln und Akteurinnen und Akteure miteinander ins Gespräch zu bringen.

Diesjähriger Gastgeber des Bundeskongresses war das BHU-Mitglied Verein für Landeskunde im Saarland. Partner waren das Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz im Saarland und der europäische Verband CIVILSCAPE. Ausgangspunkt für die Diskussionen war daher die Waldlandschaft im Saarland. Die gesetzten Themen wurden aber aus bundesweiter und europäischer Sicht diskutiert.


Preis für nachhaltiges Heimatengagement 2023

Bundeskongresses Heimat 2023

Preis für nachhaltiges Heimatengagement 2023

Die Auszeichnungen wurden von der Dr. Herlind Gundelach, Präsidentin des BHU, gemeinsam mit Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin des Innern und für Heimat, überreicht. Alle Preisträgerinnen und Preisträger erhielten ein Preisgeld und wurden in Kurzfilmen porträtiert, die auf der Internetseite des BHU abrufbar sind. Darüber hinaus wurden die fünf Preisträger für den Deutschen Engagementpreis vorgeschlagen, der jährlich vom Bündnis für Gemeinnützigkeit vergeben wird.


Deutsches Forum Kulturlandschaft – Bundeskongress Heimat 2023

Bund Heimat und Umwelt in Deutschland 2023

Bundeskongress Heimat 2023

Deutsches Forum Kulturlandschaft

Denn die Pflege, Nutzung und die Kommunikation über die prägenden Elemente der Waldlandschaft werden oftmals von zivilgesellschaftlichen Initiativen und Bewegungen unterstützt oder sogar übernommen. So gibt es in Deutschland viele Vereine und Akteure, die historische Kulturlandschaftselemente im Wald erfassen, pflegen und darüber berichten oder die sich für eine nachhaltige Waldnutzung mit den Erfahrungen der traditionellen Waldbewirtschaftung einsetzen. Durch die zunehmende und intensive Nutzung des Waldes vor allem für Freizeitaktivitäten und den Einsatz von schwerem forstwirtschaftlichem Gerät wird das Kulturerbe von den Nutzerinnen und Nutzern jedoch vielfach unbeabsichtigt übersehen und zerstört. Auch der Klimawandel trägt in erheblichem Maße dazu bei. Daher muss das Wissen um das gefährdete Kulturerbe verbreitet werden. Die unterschiedlichen Interessen müssen in Einklang oder zu einem Ausgleich gebracht werden. Hierzu wäre die Entwicklung einer Nutzungsstrategie sinnvoll, um die engagierte Menschen vor Ort zu unterstützen. Ziel der Tagung war es u.a., hierfür Ansätze zu entwickeln und Akteurinnen und Akteure miteinander ins Gespräch zu bringen.

Diesjähriger Gastgeber des Bundeskongresses war das BHU-Mitglied Verein für Landeskunde im Saarland. Partner waren das Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz im Saarland und der europäische Verband CIVILSCAPE. Ausgangspunkt für die Diskussionen war daher die Waldlandschaft im Saarland. Die gesetzten Themen wurden aber aus bundesweiter und europäischer Sicht diskutiert.