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Deutscher Jugend-Naturschutzpreis 2024

Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat in diesem Jahr den Deutschen Jugend-Naturschutzpreis unter der Schirmherrschaft der bekannten Kinder- und Jugendbuchautorin Cornelia Funke ins Leben gerufen. Aktuell läuft die Bewerbung des Preises auf Hochtouren.

Mit dem Jugend-Naturschutzpreis sprechen das Bundesamt für Naturschutz Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 13-21 Jahren an, die sich mit einem eigenen konkreten Projekt/Vorhaben für den Schutz und die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt einsetzten.
Das BfN möchten deren Engagement für die Natur honorieren und sichtbar machen, und weitere junge Menschen zum Nachmachen motivieren.

Damit der Beitrag im Wettbewerb berücksichtigt wird, muss es:

  • bereits nachweisbar einen Beitrag zum Erhalt oder zur nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt leisten – eine (Projekt-)Idee alleine reicht nicht aus,
  • neuartig, innovativ und originell sein,
  • das Wissen und Bewusstsein für die Bedeutung von biologischer Vielfalt und Naturschutz stärken,
  • Modellcharakter und Multiplikationswirkung haben, um weitere Menschen für den Naturschutz zu gewinnen.
Ob Naturbildung, praktische, digitale, künstlerische, soziale, wissenschaftliche oder andere Initiativen – das BfN freut sich auf alle Einsendungen.
 

Damit jetzige und kommende Generationen gut leben können!

Die Zukunft ist unsere Aufgabe – dafür hat die Bundesregierung Bürgerinnen und Bürgern aufgerufen, die Weichen richtig stellen. Der Fahrplan dafür ist die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie (DNS), die die Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen beschreibt. Die DNS steht für eine ökonomisch, ökologisch und sozial tragfähige Entwicklung für jetzige und zukünftige Generationen. Gemeinsam mit allen Teilen der Gesellschaft wollen wir die Strategie weiterentwickeln. Einen ersten Entwurf dazu – die Dialogfassung – finden Sie hier.

“Wir alle sind die Gestalterinnen und Gestalter auf dem Weg zu einem nachhaltigen Gemeinwesen. Deshalb brauchen wir die Ideen, die Innovationskraft, den Mut und das Engagement aus allen Teilen der Gesellschaft – von einzelnen Bürgerinnen und Bürgern, von Vereinen, Kommunen, Kirchen, Gewerkschaften, Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Sport und Kultur.”

Sarah Ryglewski, Staatsministerin beim Bundeskanzler

Wir wollen mit Ihnen auf Grundlage der Dialogfassung darüber diskutieren, wo Deutschland auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung steht und welche weiteren Schritte zur Umsetzung der Agenda 2030 notwendig, wünschenswert und umsetzbar sind.

Dialogprozess – Weiterentwicklung der DNS

Die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie (DNS) gibt es seit 2002. Sie wird alle vier Jahre aktualisiert. An der Erarbeitung und Weiterentwicklung der Strategie arbeiten das Bundeskanzleramt, alle Ministerien und viele verschiedene Akteure aus allen Bereichen von Wissenschaft, Wirtschaft und der gesamten Gesellschaft gemeinsam. Das Ziel für die Weiterentwicklung 2024 ist klar definiert: Gemeinsam sollen die DNS noch konkreter und lebensnäher umgesetzt werden.

Gestartet hat der Prozess mit der Auftaktkonferenz in Berlin am 19. Oktober 2023 und einer Kommunalkonferenz am 7. Dezember 2023 in Bremen. Mehr zu den Konferenzen und ihren Ergebnissen kann man hier nachlesen.


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Die internationale Jury für die 8. Verleihung des Landschaftspreises des Europarates tagte am 14. und 15. Mai 2024 in Straßburg im Palais de l’Europe. Auf ihrer Sitzung hat die Jury die Bewerbungen für die 8. Sitzung des Preises geprüft.

Die Jury bestand aus einem Vertreter des Lenkungsausschusses für Kultur, kulturelles Erbe und Landschaft des Europarates (CDCPP), einem Vertreter des Kongresses der Gemeinden und Regionen des Europarates, einem Vertreter der Konferenz der Nichtregierungsorganisationen des Europarates und drei vom Generalsekretär ernannten Spezialisten.

Die Vorschläge der Jury werden anschließend an das CDCPP, dessen nächste Sitzung am 19. und 21. November 2024 stattfinden wird, und anschließend an das Ministerkomitee des Europarats weitergeleitet, um eine endgültige Entscheidung über die Auszeichnung und gegebenenfalls über besondere Erwähnungen zu treffen.

Hintergrund

Artikel 11 der Europäische Landschaftskonvention sieht die Verleihung eines Landschaftspreis des Europarates vor. Der Landschaftspreis des Europarates ist eine Auszeichnung, die lokalen und regionalen Gebietskörperschaften und ihren Zusammenschlüssen verliehen werden kann, die im Rahmen der Landschaftspolitik einer Vertragspartei dieses Übereinkommens eine Politik oder Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und/oder zur Planung ihrer Landschaft eingeführt haben, die sich als nachhaltig wirksam erwiesen haben und somit anderen Gebietskörperschaften der Vertragsparteien als Beispiel dienen können. Die Auszeichnung kann auch an Nichtregierungsorganisationen verliehen werden, die besonders bemerkenswerte Beiträge zum Schutz, zur Pflege oder zur Planung der Landschaft geleistet haben.

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Die zehnte Tagung der Generalversammlung der Vertragsstaaten des Übereinkommens zum Schutz des immateriellen Kulturerbes findet von Dienstag, den 11. bis Mittwoch, den 12. Juni 2024 am Sitz der UNESCO in Paris statt. An zwei Tagen werden die Vertragsstaaten zusammenkommen, um Fragen zu erörtern, die für den Schutz des immateriellen Kulturerbes auf der ganzen Welt und die Zukunft des Übereinkommens wichtig sind. Der BHU ist als Nichtregierungsorganisation bei der UNESCO akkreditiert.

 

Dazu gehören insbesondere Überlegungen zu einer umfassenderen Umsetzung von Artikel 18 des Übereinkommens und Vorschläge für damit zusammenhängende Änderungen der Durchführungsrichtlinien, der Plan für die Verwendung der Mittel des Fonds für das immaterielle Kulturerbe und die Akkreditierung von Nichtregierungsorganisationen sowie die Wahl der neuen Ausschussmitglieder.

Hintergrund

Konvention zum Schutz des immateriellen Kulturerbes wurde durch die Generalkonferenz der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (nachstehend “UNESCO” genannt), während ihrer 32. Zusammenkunft beschlossen. Diese tagte vom 29. September bis 17. Oktober 2003 in Paris.

Deutschland, seit 1951 Mitgliedsstaat des UNESCO, ist am 10 April 2013 der Konvention knapp 10 Jahre nach deren Start beigetreten. Der Bund Heimat und Umwelt hat mit seinen Mitglieds- und Partnerverbänden unermüdlich seit 2004 mit einer Vielzahl von Veranstaltungen, Resolutionen sowie  Gesprächen mit Vertretern der Bundesregierung und Mitgliedern des Deutschen Bundestags für den Beitritt geworben.

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FuturE Aufruf 2024

Neustrelitz, 26. April 2024 – Ab heute können sich ehrenamtlich engagierte junge Erwachsene zwischen 18 und 27 Jahren für die vierte Ausgabe von „FuturE“ bewerben. Das Nachwuchsprogramm der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) unterstützt junge Engagierte auf ihrem Weg in ehrenamtliche Leitungspositionen.

Bei der Freiwilligen Feuerwehr, in einer Umweltorganisation oder im Musikverein: Das Engagement junger Menschen ist vielfältig, die Engagementbereitschaft hoch. Dennoch haben 53 Prozent der Vereine und gemeinnützigen Organisationen Probleme bei der Besetzung von Leitungspositionen.* Gleichzeitig sehen sie sich mit neuen Herausforderungen konfrontiert: Der Klimawandel, gesellschaftliche Veränderungen und die Digitalisierung erfordern neue Lösungswege, um weiterhin zielgerichtet und erfolgreich für das  Allgemeinwohl agieren zu können.

Hier setzt das Programm „FuturE“ an. Das Ziel: Junge Engagierte zu stärken, sie persönlich weiterzubringen und fit für ehrenamtliche Führungsaufgaben in Verein und Engagement zu machen. „FuturE“ trägt dazu bei, Vielfalt in Vereinen und gemeinnützigen Organisationen zu fördern und als Chance zu verstehen.

„Zukunftsfähiges Handeln ist auf vielfältige Perspektiven angewiesen. Die gesellschaftliche Vielfalt sollte sich entsprechend in ehrenamtlichen Führungs- und Leitungsfunktionen widerspiegeln“, so Katarina Peranić, Vorständin der DSEE. „Mit dem Programm ‘FuturE’ möchten wir junge Menschen mit ganz unterschiedlichen Biografien, Wissen und Hintergründen dazu ermutigen und befähigen, in ihren Vereinen gemeinsam mit allen Generationen Verantwortung zu übernehmen.“

FuturE fördert junges, diverses Engagement

In einer dreimonatigen Intensiv-Phase erhalten die Teilnehmenden digital und in Präsenz Wissen und Weiterbildung in den Kernthemen Führungskompetenz, Persönlichkeitsentwicklung, Kommunikation, agiles Projektmanagement, Organisations- und Strategieentwicklung. Dazu gehören auch wichtige Grundlagen im Vereins- und Gemeinnützigkeitsrecht. Zudem bietet das Programm die Möglichkeit, junge Engagierte aus
ganz Deutschland miteinander zu vernetzen.

Erdal Tekin (27) vom Aelius Förderwerk e. V. und Lea Rottenbach (24) von der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e. V. waren 2023 dabei: „Bei FuturE kommen junge Engagierte verschiedener Vereine zusammen, mit dem Ziel, Gutes zu tun und miteinander zu wachsen“, so Erdal Tekin. Lea Rottenbach ergänzt: „FuturE hat mir ein neues Verständnis für die tragende Bedeutung von Ehrenamt ermöglicht. Die Zusammenarbeit mit anderen auf Augenhöhe ist die stärkste Kraft für unsere Gesellschaft.“


Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt laden herzlich ein zur Woche der Umwelt 2024. Am 4. und 5. Juni erwarten Sie ein attraktives Fachprogramm, spannende Diskussionen und eine große Ausstellung. Rund 190 Ausstellende präsentieren im Park von Schloss Bellevue ihre innovativen Lösungen für eine verantwortungsvolle Gestaltung des Wandels.

 

Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft

Der Amtssitz des Bundespräsidenten verwandelt sich dabei in eine Zelt- und Bühnenstadt – mit rund 190 Ausstellenden sowie einem Bühnen- und Fachforen-Programm zu aktuellen Umweltthemen und mit bekannten und hochrangigen Persönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft, darunter ein deutscher Nobelpreisträger. Mit einem großen Team vertreten ist auch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt rund um DBU-Generalsekretär Alexander Bonde und den DBU-Kuratoriumsvorsitzenden Prof. Dr. Kai Niebert. Er ist zugleich Präsident des Deutschen Naturschutzrings, der rund 100 Natur-, Tier- und Umweltschutzorganisationen vereint.

Konkrete Lösungen für drängende Umweltprobleme

„Mit dieser Bandbreite an Wissen und Expertise im Umwelt- und Naturschutz wollen wir Impulse und Ideen liefern“, sagt Bonde. „Die Woche der Umwelt soll ein Fest für eine nachhaltige Zukunft werden – sowohl für das Fachpublikum als auch für die Bürgerinnen und Bürger.“ Das Programm biete dazu „eine Riesenauswahl“, so der DBU-Generalsekretär. Bonde weiter: „Konkrete Lösungen für drängende Umweltprobleme sind wichtiger denn je.“ Der Park von Schloss Bellevue sei für die rund 190 ausgewählten Ausstellenden „eine einzigartige Atmosphäre, um nachhaltige Projekte und Produkte einem bundesweiten Publikum vorzustellen“. Mittels einer bundesweiten Ausschreibung hatte eine hochkarätig besetzte Jury die Auswahl aus insgesamt etwa 400 Bewerbungen getroffen.

Die Veranstaltungszeiten im Park von Schloss Bellevue sind für angemeldete Personen wie folgt:
Dienstag, 4. Juni: 9:00 – 18:00 Uhr
Mittwoch, 5. Juni: 9:00 – 17:00 Uhr

Der Einlass ist jeweils ab 8:00 Uhr möglich.

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Ein besonderes Jubiläum des Bund Heimat und Umwelt in Deutschland (BHU) wird in 2024 begangen: vor 120 Jahren wurde der Dachverband unter dem damaligen Namen „Bund Heimatschutz“ gegründet.

Aus diesem Anlass wird am Gründungsort Dresden die Entwicklung der Heimatbewegung und des Heimatengagements und deren Zukunft in einer Festveranstaltung beleuchtet.

In einem Festvortrag wird „Heimat“ unter historischen und aktuellen Aspekten betrachtet. Des Weiteren stellen Engagierte die thematische und regionale Vielfalt der Heimatbewegung vor.

Der BHU und der Landesverein Sächsischer Heimatschutz laden dazu am 10. August 2024 in den Sächsischen Landtag ein.

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Mit dem Heritage in Motion Award werden innovative multimediale und audiovisuelle Projekte ausgezeichnet, die das kulturelle Erbe Europas fördern, erforschen oder bewahren und dem Publikum spannende neue Zugänge zu den Sammlungen des Kulturerbes eröffnen.

Der Einsendeschluss für den aktuellen Wettbewerb ist der 1. Juni 2024. Wenn Sie eine elektronische Quittung für Ihre Einreichung benötigen, zögern Sie bitte nicht, sich direkt an uns zu wenden: info@fsk.si.

Neue Entwicklungen in der Multimediatechnologie und die Bedeutung audiovisueller Ausdrucksformen spielen eine entscheidende Rolle dabei, das kulturelle Erbe den europäischen Bürgern zugänglich zu machen. Mit dem Heritage in Motion Award werden einzigartige audiovisuelle Projekte und die innovativsten europäischen Projekte in diesem Bereich ausgezeichnet.

Der Heritage in Motion Award wurde von der Europäischen Museumsakademie (EMA) ins Leben gerufen. Seit Anfang 2023 wird das Projekt gemeinsam von der EMA und der Internationalen Stiftung Forum slawischer Kulturen verwaltet.

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Der Bayerischer Landesverein für Heimatpflege schreibt wieder Nachwuchspreise unter dem Motto „Jugend macht Heimat!“ aus. In die Auswahl für die Preisverleihung kommen Projekte, bei denen Bewerberinnen und Bewerber zwischen 6 und 21 Jahren ihre Heimat bewahren und gestalten. Es kann um Baukultur und Denkmalpflege, Kulturlandschaft, Regionalgeschichte, Volksmusik sowie Brauch, Tracht und Sprache gehen.

Der erste Preis ist mit 5.500 Euro dotiert, der zweite mit 3.500 Euro und der dritte mit 2.500 Euro. 

Einheit in der Vielfalt? Kultur, Kulturerbe und Identität in Europa

In einem offenen und anregenden Austausch wollte die Belgische Präsidentschaft zur Debatte stellen, wie sich Europa auch als starker kultureller Raum betrachten lässt, der in einer reichen und vielfältigen Geschichte verwurzelt ist und zu einer neuen Begeisterung für die europäischen Grundwerte und die europäische Identität beiträgt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Kultur und Kulturerbe die Gestaltung und den Ausdruck der europäischen Identität beeinflussen und welche Herausforderungen und Chancen damit verbunden sind. Inge Gotzmann beteiligte sich für den Bund Heimat und Umwelt und Dirk Gotzmann als Mitglied der EU Expertengruppe Kulturerbe für CIVILSCAPE.

Eröffnet wurde die Konferenz u. a. von Ilja Leonard Pfeijffer und Mohammed Ouaamari, die der Frage nachgingen, was den europäischen Kulturraum heute und morgen in einer von Globalisierung, Digitalisierung und Migration geprägten Welt ausmacht, wen er umfasst und welche Bedeutung er hat. Am Abend bildet eine Tanz-Aufführung von Rosas im Königlichen Museum des Schönen Künste Antwerpen das kulturelle Rahmenprogramm. Im Anschluss bot ein Walking Dinner Gelegenheit zur Diskussion und zum Netzwerken.

Der zweite Konferenztag begann mit einer Keynote von Peter Sloterdijk, gefolgt von einer Podiumsdiskussion mit Tinneke Beeckman, Caroline de Gruyter und André DeBattista über kulturelle Räume und Identitäten in Europa. Das Panel diskutierte zu Beginn mit den Teilnehmenden die unterschiedlichen Weisen, auf die sich Kultur in ganz Europa manifestiert und entfaltet. Danach widemete sich die Debatte der außereuropäische Perspektiven und stellte sich den Fragen: Sind diese Denk- und Lebensweisen typisch für Europa? Wie wird Europa in anderen Teilen der Welt gesehen?

Weiter ging es in verschiedenen Workshops, die jeweils in zwei Teilen abliefen. Hier sorgte eine hochkarätigen Reihe von Rednerinnen und Rednern jeweils für einen Input, der sich mit Themen wie der Rolle des öffentlichen Raums bei der Schaffung eines kollektiven Gedächtnisses, der Auswirkung von Medien auf kulturelle Narrative sowie mit Kultur und Kulturerbe in Zeiten von Konflikten befasste. Verschiedene Praxisvertreter aus dem europäischen Kulturbereich präsentieren den Teilnehmenden ihre Konzepte für das Thema, darunter die Geschichtsolympiade und das House of Europe.

Hintergrund

Vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2024 übernimmt Belgien zum dreizehnten Mal den Vorsitz im Rat der Europäischen Union (EU). Dabei fallen verschiedene Aufgaben an. Als Ratsvorsitz wird Belgien für die Koordinierung des Rates und die Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten verantwortlich sein.

Alle sechs Monate bekleidet einer der 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union die Rolle des EU-Ratsvorsitzes. In diesem Zeitraum übernimmt der entsprechende Mitgliedstaat den Vorsitz bei Ratsversammlungen und leistet einen Beitrag zu:

  • der Kontinuität der Arbeiten des Rates;
  • dem Verlauf der Gesetzgebungsprozesse;
  • der Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten und anderen EU-Institutionen.

Der Vorsitz fungiert folglich als ehrlicher und neutraler Vermittler (Honest Broker).