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Mit dem Heritage in Motion Award werden innovative multimediale und audiovisuelle Projekte ausgezeichnet, die das kulturelle Erbe Europas fördern, erforschen oder bewahren und dem Publikum spannende neue Zugänge zu den Sammlungen des Kulturerbes eröffnen.

Der Einsendeschluss für den aktuellen Wettbewerb ist der 1. Juni 2024. Wenn Sie eine elektronische Quittung für Ihre Einreichung benötigen, zögern Sie bitte nicht, sich direkt an uns zu wenden: info@fsk.si.

Neue Entwicklungen in der Multimediatechnologie und die Bedeutung audiovisueller Ausdrucksformen spielen eine entscheidende Rolle dabei, das kulturelle Erbe den europäischen Bürgern zugänglich zu machen. Mit dem Heritage in Motion Award werden einzigartige audiovisuelle Projekte und die innovativsten europäischen Projekte in diesem Bereich ausgezeichnet.

Der Heritage in Motion Award wurde von der Europäischen Museumsakademie (EMA) ins Leben gerufen. Seit Anfang 2023 wird das Projekt gemeinsam von der EMA und der Internationalen Stiftung Forum slawischer Kulturen verwaltet.

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Folder des Westfälischen Heimatbundes zum 67. Westfalentag in Siegen | Grafik: Gaby Bonn; Foto: Universitätsstadt Siegen

Der Westfälische Heimatbund lädt gemeinsam mit dem Heimatbund Siegerland-Wittgenstein e. V. zum diesjährigen 67. Westfalentag am 25. Mai 2024 nach Siegen ein. Das große kulturelle und kulturpolitische Forum des WHB, das in jährlicher Folge in wechselnden Städten Westfalens stattfindet, bringt Aktive aus der westfälischen Engagementlandschaft, die sich tagtäglich für Kultur, Natur und lebenswerte Orte stark machen, zusammen.

In diesem Jahr möchten wir den Westfalentag mit Ihnen unter dem WHB-Jahresschwerpunkt „Heimat braucht Haltung – Engagement für Zusammenhalt und Demokratie“ zu einem Fest der Demokratie werden lassen. Demokratie ist nichts Selbstverständliches. Sie lebt davon, dass Menschen sie aktiv gestalten und für sie eintreten. Heimatengagement ist Demokratiearbeit im besten Sinne. Es stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt, befördert das Gemeinwohl und trägt zur Verständigung bei. Heimat ist eine Solidargemeinschaft. Bürgerschaftliches Engagement übernimmt eine wichtige Rolle bei der Demokratiebildung. Gerade in Zeiten, in welchen in Teilen der Gesellschaft das Zutrauen in die eigene Selbstwirksamkeit und das Vertrauen in die Demokratie schwindet, müssen wir Ehrenamt stärken und zugleich Haltung zeigen für Heimat – eine Heimat, die durch Mitmenschlichkeit und Gemeinsinn geprägt ist.

Einheit in der Vielfalt? Kultur, Kulturerbe und Identität in Europa

In einem offenen und anregenden Austausch wollte die Belgische Präsidentschaft zur Debatte stellen, wie sich Europa auch als starker kultureller Raum betrachten lässt, der in einer reichen und vielfältigen Geschichte verwurzelt ist und zu einer neuen Begeisterung für die europäischen Grundwerte und die europäische Identität beiträgt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Kultur und Kulturerbe die Gestaltung und den Ausdruck der europäischen Identität beeinflussen und welche Herausforderungen und Chancen damit verbunden sind. Inge Gotzmann beteiligte sich für den Bund Heimat und Umwelt und Dirk Gotzmann als Mitglied der EU Expertengruppe Kulturerbe für CIVILSCAPE.

Eröffnet wurde die Konferenz u. a. von Ilja Leonard Pfeijffer und Mohammed Ouaamari, die der Frage nachgingen, was den europäischen Kulturraum heute und morgen in einer von Globalisierung, Digitalisierung und Migration geprägten Welt ausmacht, wen er umfasst und welche Bedeutung er hat. Am Abend bildet eine Tanz-Aufführung von Rosas im Königlichen Museum des Schönen Künste Antwerpen das kulturelle Rahmenprogramm. Im Anschluss bot ein Walking Dinner Gelegenheit zur Diskussion und zum Netzwerken.

Der zweite Konferenztag begann mit einer Keynote von Peter Sloterdijk, gefolgt von einer Podiumsdiskussion mit Tinneke Beeckman, Caroline de Gruyter und André DeBattista über kulturelle Räume und Identitäten in Europa. Das Panel diskutierte zu Beginn mit den Teilnehmenden die unterschiedlichen Weisen, auf die sich Kultur in ganz Europa manifestiert und entfaltet. Danach widemete sich die Debatte der außereuropäische Perspektiven und stellte sich den Fragen: Sind diese Denk- und Lebensweisen typisch für Europa? Wie wird Europa in anderen Teilen der Welt gesehen?

Weiter ging es in verschiedenen Workshops, die jeweils in zwei Teilen abliefen. Hier sorgte eine hochkarätigen Reihe von Rednerinnen und Rednern jeweils für einen Input, der sich mit Themen wie der Rolle des öffentlichen Raums bei der Schaffung eines kollektiven Gedächtnisses, der Auswirkung von Medien auf kulturelle Narrative sowie mit Kultur und Kulturerbe in Zeiten von Konflikten befasste. Verschiedene Praxisvertreter aus dem europäischen Kulturbereich präsentieren den Teilnehmenden ihre Konzepte für das Thema, darunter die Geschichtsolympiade und das House of Europe.

Hintergrund

Vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2024 übernimmt Belgien zum dreizehnten Mal den Vorsitz im Rat der Europäischen Union (EU). Dabei fallen verschiedene Aufgaben an. Als Ratsvorsitz wird Belgien für die Koordinierung des Rates und die Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten verantwortlich sein.

Alle sechs Monate bekleidet einer der 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union die Rolle des EU-Ratsvorsitzes. In diesem Zeitraum übernimmt der entsprechende Mitgliedstaat den Vorsitz bei Ratsversammlungen und leistet einen Beitrag zu:

  • der Kontinuität der Arbeiten des Rates;
  • dem Verlauf der Gesetzgebungsprozesse;
  • der Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten und anderen EU-Institutionen.

Der Vorsitz fungiert folglich als ehrlicher und neutraler Vermittler (Honest Broker).


11th EU Expert Group Cultural Heritage

EU Expert Group Cultural Heritage traf sich in Brüssel live. Nach den letzten Online-Sitzungen versammelten sich die Mitglieder der Expertengruppe wieder einmal live. Unter den Experten nahm auch Dirk Gotzmann für unser europäisches Netzwerk CIVILSCAPE teil.


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Am 24 und 25. Juni 2024 findet in Berlin der Bundeskongress Heimat 2024 statt. Veranstalter ist der Bund Heimat und Umwelt in Deutschland (BHU), der Bundesverband der Heimat- und Bürgervereine. Diesjähriger Gastgeber ist der BHU-Mitgliedsverband Verein für die Geschichte Berlins, der zum Thema „Heimat – Krieg und Frieden“ in das Rote Rathaus in Berlin einlädt.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen und können sich ab sofort kostenlos auf bhu.de/veranstaltungen/bundeskongress-heimat anmelden.

Kriege stehen für unzählige Leiden und Tragödien. Das wird uns durch die aktuell geführten kriegerischen Auseinandersetzungen in Europa und Nahost einmal mehr vor Augen geführt, während wir in Deutschland seit 1945 in einer der längsten Friedensphasen unserer Geschichte leben. Dennoch werden wir auf unzählige Weise an Kriege und Konflikte erinnert; die in Deutschland entstandene Erinnerungskultur prägt unsere Kulturlandschaft, unsere Baukultur und unser Immaterielles Kulturerbe. Die Erinnerungen beziehen sich nicht nur auf die beiden einschneidenden Weltkriege des 20. Jahrhunderts, sondern auch auf vorherige Konflikte, Gedenken an Opfer, Flucht und Vertreibung sowie Mahnungen zum Frieden.

Die vielfältige Erinnerungskultur sowie Friedensinitiativen werden meist von zivilgesellschaftlichem Engagement angestoßen und/oder mitgetragen. Zahlreiche Heimat- und Geschichtsvereine erforschen die Geschichte ihrer Region und vermitteln sie in der Öffentlichkeit. Engagierte pflegen Gräber und Mahnmale und halten dabei Erinnerungen wach. Vereine und Initiativen kümmern sich weiterhin um Gedenkstätten, Grenz- und Bunkeranlagen, ehemalige Truppenübungsplätze, Zeitzeugen und vieles mehr. Beim Bundeskongress Heimat wollen wir uns „Heimat – Krieg und Frieden“ daher aus verschiedenen thematischen Richtungen nähern und dabei stets das zivilgesellschaftliche Engagement in Deutschland und Europa in den Fokus nehmen.

Bundeskongress Heimat

Die Veranstaltung findet im Rahmen der europäischen Kampagne ‚Decade of Action for Landscapes in Europe‘ (DALE) in Zusammenarbeit mit dem europäischen Verband CIVILSCAPE statt. Förderer ist das Bundesministerium des Innern und für Heimat. Das vollständige Tagungsprogramm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich unter bhu.de/veranstaltungen/bundeskongress-heimat.

Der Bund Heimat und Umwelt in Deutschland (BHU) vereinigt über seine Mitgliedsverbände rund eine halbe Million Mitglieder. Gemeinsam setzen sich die Heimatverbände für die Erhaltung und Entwicklung der Kulturlandschaften und die dort lebenden Menschen ein. Der Bundeskongress Heimat bietet mit einem jährlichen Schwerpunktthema einen Austausch unterschiedlicher Akteurinnen und Akteure und fördert die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger an der Gestaltung ihres Lebensumfeldes.

 

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Was heißt hier Minderheit

Einen glanzvollen Auftakt zur Ausstellung erlebten die gut 100 geladenen Gäste bei der Vernissage zur Ausstellung, die als erste Station in NRW in Lippe Halt macht. Die ersten Besucher der Ausstellung zeigten sich begeistert von der Ausstellung und dem attraktiven Programm rund um die Rede von Heiko Hendriks, Beauftragter der Landesregierung NRW für die Belange von deutschen Heimatvertriebenen, Aussiedlern und Spätaussiedlern zum Thema “Sprachliche Vielfalt ist ein erhaltenswertes Kulturgut”. Unterhaltung gab es von “De Plattköppe” aus Münster, die die Gäste mit auf Lippe gemünzte Texte und schwungvoller Musik begeisterten.

Die Ausstellung präsentiert die vier deutschen alteingesessenen Minderheiten der Dänen, Friesen, Sorben/Wenden, der deutschen Sinti und Roma und der Sprechergruppe Niederdeutsch. Alle fünf Gruppen haben eine eigene Sprache, in Lippe ist es das lippische Platt, aber auch Plautdietsch, das noch von einigen der 60.000 Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedlern gesprochen wird. Beide Sprachen ähneln sich. Die Ausstellung besticht mit einer modernen Ausstellungsarchitektur mit audiovisuellen Elementen. “Wir freuen uns, wenn jetzt möglichst viele Lipperinnen und Lipper die Möglichkeit zu einem Ausstellungsbesuch nutzen”, so LHB-Geschäftsführerin Yvonne Huebner, ” die Ausstellung gibt wirklich einen spannenden Einblick in die Welt dieser Sprachen”.

Noch bis zum 3. Mai haben die Lipperinnen und Lipper die Chance, die Ausstellung des Lippischen Heimatbundes und des Kreises Lippe kostenlos zu den Öffnungszeiten des Kreishauses zu besuchen. Für Schulen gibt es Begleitmaterial für den Unterricht. Am 18. April, 16.00 Uhr lädt der Lippische Heimatbund zu einer kostenlosen Führung mit Werner Zahn, Fachstellenleiter Lippisch Platt ein. Anmeldungen bis 15. April an info@lippischer-heimatbund.de oder telefonisch unter 05231/627911. Informationen zur Ausstellung finden Sie unter: https://washeissthierminderheit.de.

 

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De Plattköppe | Foto: Lippischer Heimatbund (Reiner Toppmöller)

Zur Wanderausstellung 

Deutschland verfügt über eine Vielfalt von Kulturen, Sprachen und regionalen Identitäten. Dennoch sind Geschichte, Rolle und Selbstverständnis der autochthonen – also der einheimischen – nationalen Minderheiten und der Sprechergruppe Niederdeutsch nur wenig bekannt. Bisweilen gelten sie gar als gut gehütetes Geheimnis. Andererseits bestimmt so manches Klischee ihr Bild in der Öffentlichkeit, das mit der modernen Lebenswirklichkeit kaum etwas zu tun hat. Doch welche Geschichte(n), Sprachen und Lebenswirklichkeiten verbergen sich tatsächlich hinter dem Begriff „Minderheit“? Und inwiefern kann man deutsch, aber gleichzeitig auch Dänin, Sinto, Romni, Sorbe, Friesin oder Plattsprecher sein?
Um sich diesen Fragen zu nähern und einen zeitgemäßen Einblick in Leben, Kultur und Sprache der vier nationalen Minderheiten Deutschlands und der Sprechergruppe Niederdeutsch zu geben, wurde die interaktive Wanderausstellung „Was heißt hier Minderheit?“ entwickelt, die vom 19. März bis 2. Mai 2024 im Kreishaus Lippe Station macht. Die Präsentation ermöglicht es, sich mit den fünf Gruppen zu beschäftigen und stellt dabei auch die Mehrheitsbevölkerung betreffende Fragen nach Identität und dem Verhältnis von Eigenem und Fremdem.


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Bayrischer Landesverein für Heimatpflege lobt mit dem Dieter-Wieland-Preis 15.000 Euro für Beiträge über Heimatpflege aus.

Mehr Streuobstwiesen und Karpfenteich-Wirtschaft in der Zeitung, mehr Zwiefacher im Fernsehen, mehr Bairisch, Fränkisch oder Schwäbisch im Radio: Der Landesverein zeichnet mit dem Dieter-Wieland-Preis Journalistinnen und Journalisten aus, die sich mit den Themen der Heimatpflege befassen. Damit soll Journalismus gewürdigt werden, der sich mit Heimatgeschichte, historischem jüdischen Erbe, Bräuchen, Trachten, Dialekt, Volksmusik, Baukultur oder Kulturlandschaft befasst.

Das Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro wird aufgeteilt in einen Hauptpreis von 10.000 Euro und zwei Förderpreise zu je 2500 Euro.

Der Dieter-Wieland-Preis und die beiden Förderpreise werden am 26. November 2024 feierlich in München verliehen. Er wird durch eine unabhängige Jury zuerkannt. Er wird unterstützt von der Rosner & Seidl-Stiftung.

Namensgeber des Preises ist der Journalist Dieter Wieland, Jahrgang 1937. Mit seinen mehr als 250 Filmen zur Entwicklung bayerischer Orte ist er der wohl berühmteste bayerische Heimat- und Denkmalpflege-Reporter. Im vergangenen Jahr gewann Hans Kratzer, Süddeutsche Zeitung, mit einem Beitrag zum Bayerischen Denkmalschutzgesetz den ersten Preis.

Der Preis wird jedes Jahr ausgeschrieben, im jährlichen Wechsel werden Beiträge über Denkmalpflege und über Heimatpflege prämiert.

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Denk Mal an Scheunen und Stadel

Dass es sich lohnt, in den Erhalt und die Pflege historischer Scheunen und Stadel zu investieren, soll die zweitätige Veranstaltung am 26. und 27. April im Schwäbischen Freilichtmuseum Illerbeuren verdeutlichen. Vorträge, Diskussionen und eine Exkursion werden den Strukturwandel auf dem Land und seine Auswirkungen auf die historische Baukultur beleuchten. Wir wollen nicht nur über Probleme diskutieren, sondern auch Lösungen vorstellen.


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103. Niedersachsentag 2024

Anwalt sein für das Natur- und Kulturerbe Niedersachsens und für das ehrenamtliche Engagement in der Heimatpflege ist seit fast 125 Jahren das Anliegen des Niedersächsischen Heimatbundes.
Für einen demokratischen und weltoffenen Heimatbegriff einzutreten ist ihm Verpflichtung. Einmal jährlich lädt der NHB zum Niedersachsentag ein, in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der Stadt Wildeshausen, dem Landkreis Oldenburg und der Oldenburgischen Landschaft nach Wildeshausen.

Zu zwei öffentlichen, kostenfrei zugänglichen Veranstaltungen laden die Veranstalter ein:

Heimatkolloquium Kulturerbe Geest. Freitag, 21. Juni, 15:30 -22:00 Uhr,
in der Musikschule Wildeshausen, Burgstraße 17.

Mit Impulsvorträgen zum archäologischen und architektonischen Kulturerbe und zur Geschichte des niedersächsischen Geestgürtels von der Jungsteinzeit bis zum Ausgang des Hochmittelalterns. Im Mittelpunkt der Diskussionsrunden soll die Frage nach den Besonderheiten und Potentialen dieses spezifischen niedersächsischen Kulturerbes und vor allem auch seiner Perspektiven für die Zukunft stehen.

Festversammlung. Samstag, 22. Juni, 10:30 – 13:00 Uhr
in der Musikschule Wildeshausen, Burgstraße 17.

Mit der Übergabe der diesjährigen ROTEN MAPPE des NHB an Ministerpräsident Stephan Weil. In seiner Festrede wird der Ministerpräsident auf die in der ROTEN MAPPE aufgeworfenen kritischen Fragen zur aktuellen Situation des Kultur- und Naturerbes in Niedersachsen antworten und die Positionen und Planungen der Landesregierung erläutern, die wie die ROTE MAPPE zum Nachlesen in der WEISSEN MAPPE veröffentlicht werden.

 


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2003 haben Schülerinnen und Schülern aus zwei Grundkursen Sozialwissenschaften des Heinrich-Böll-Gymnasiums Troisdorf den Dokumentarfilm „Im Bunker“ produziert. Nach der Erstaufführung wurde heute der Dokumentarfilm im Kunsthaus Troisdorf gezeigt. Das Kunsthaus war bis auf den letzten Platz besetzt und Alexander Biber, Bürgermeister der Stadt Troisdorf ließ es nicht nehmen die Veranstaltung zu eröffnen. Als einzige noch lebende Zeitzeugin nahm auch Erika Richter an der Veranstaltung teil. Gemeinsam mit den anderen Beteiligten stellte sie sich den zahlreichen Fragen aus dem Publikum.

Ein Projekt von Schülerinnen und Schülern des Heinrich-Böll-Gymnasiums, haben diese 2003 Interviews mit vier Zeitzeuginnnen, nämlich Agnes Becker, Berta Brodeßer, Else Bühnemann und Erika Richter geführt. Was als Beitrag zu einer Projektwoche 2002 gedacht war, entwickelte sich zu einem einjährigen Projekt in Kooperation mit der Kunsthochschule für Medien Köln. Erstmalig wurden damals die Eindrücke von Zeitzeugen aus Troisdorf zu diesem Thema filmisch dokumentiert. Ohne dass es zu Beginn des Projektes absehbar gewesen wäre, erhält der Film eine hoch aktuelle Bedeutung damals durch den 2. Irakkrieg. Der  beeindruckende Film leistet einen zeitlosen Beitrag in der Diskussion um die Folgen von Krieg.