Mit wechselnden Projekten vertiefen wir unsere Arbeit. Bei den so gesetzten Schwerpunkten können wir noch genauer hinschauen: wie können Engagierte unterstützt werden? Wo gibt es gute Beispiele? Welches Wissen sollte weiter verbreitet werden? Wir organisieren Veranstaltungen, bilden Netzwerke oder veröffentlichen Publikationen zum jeweiligen Thema. So bündeln wir Fach-, Methoden und Netzwerkwissen, um zivilgesellschaftliches Engagement vor Ort und bundesweit zu stärken. Hier stellen wir unsere aktuellen Projekte vor.

2022-GRUENLAND

Grünland als Dialog Das Projekt möchte die gesellschaftliche Relevanz und den Mehrwert von Grünlandnutzung hervorheben. Ziel des Projektes ist es, auf die Besonderheiten von Grünlandflächen aufmerksam zu machen, ihre Bedeutung für verschiedene Interessengruppen herauszustellen und erfolgreiche Konzepte zur Erhaltung oder zur Anlage von Grünland im gemeinsamen Austausch der Akteure vorzustellen und eine Vernetzung fördern.

2021-KULTUERBBE-WALD-AGRAR

In diesem Projekt geht es nicht darum, historische Landnutzungsformen zu propagieren, sondern die kulturelle Bedeutung der Landnutzung herauszustellen und Perspektiven in der modernen Landund Forstwirtschaft zu unterstützen.

2020-LANDWIRTSCHAFT-VEREINE

Dieses Projekt möchte die gesellschaftliche Relevanz und den Mehrwert einer guten Kooperation zwischen Vereinen und Initiativen zur Kulturlandschaftspflege und Umweltschutz hervorheben.

2019-CISTERSCAPES-EHL

Das 2019 gegründete Netzwerk Cisterscapes macht das grenzübergreifende kulturelle Erbe zisterziensisch geprägter Landschaften sichtbar. Insgesamt 17 Partner aus fünf europäischen Ländern gehören dem Netzwerk an, dass sich um das Europäische Kulturerbe-Siegel bewirbt.

2018-LANDWIRTSCHAFT-GEBAEUDE

Der BHU widmet sich mit diesem Projekt der (Um-)Nutzung landwirtschaftlicher Wirtschaftsgebäude. Diese sind vielfältig. Hierzu zählen unter anderem Ställe, Scheunen, Keller, Speicher, Keltereien, Molkereien oder Lager.

2018-BUERGERGRUEN

Vielfältiges Stadtgrün hat für die Lebensqualität der dort wohnenden Menschen eine große Bedeutung. Die Pflege von Grünflächen, die eigene Versorgung mit Obst und Gemüse, das Heranführen von Kindern an die Natur, Gesundheitsbildung etc. ist für Menschen aller Gesellschaftsschichten eine attraktive Tätigkeit. Daher bietet Stadtgrün die Möglichkeit, über das gemeinsame Tun das Kennenlernen der Menschen untereinander und vor allem über die Gesellschaftsschichten hinweg voranzutreiben. Auf kommunaler Ebene sind oft keine Möglichkeiten vorhanden, bestehende Flächen zufriedenstellend zu pflegen.

2018-BAUKULTUR-ALS-STANDORTFAKTOR

Dorfentwicklung mit dem Ziel der bundesweiten Vernetzung, Bewusstseinsschaffung für Wertschöpfungsperspektiven durch Baukultur und Stärkung der europäischen Zusammenarbeit

2014-D1001

Über eintausend Denkmäler – eine App. Der BHU präsentiert die neue digitale Anwendung „1001 Denkmal – die App“. Darin werden mehr als eintausend Denkmäler aus allen Teilen Deutschlands vorgestellt, die eine besondere nationale Bedeutung besitzen, sei es aus historischen, städtebaulichen, kunstgeschichtlichen oder zahlreichen weiteren Gesichtspunkten. Schwerpunkt ist neben der Präsentation vor allem Austausch und Vernetzung der Initiativen

Landwirtschaftliche Wirtschaftsgebäude Beispiele und Perspektiven für die Umnutzung

Der BHU widmet sich mit diesem Projekt der (Um-)Nutzung landwirtschaftlicher Wirtschaftsgebäude. Diese sind vielfältig. Hierzu zählen unter anderem Ställe, Scheunen, Keller, Speicher, Keltereien, Molkereien oder Lager. Sie sind oft Teil eines Gesamtensembles und gerade ältere Gebäude stehen oft unter Denkmalschutz. Die Wirtschaftsweisen haben sich hingegen im Laufe der Zeit verändert und zahlreiche Gebäude haben ihren ursprünglichen Nutzungszweck verloren. Eine Weiternutzung ist jedoch aus wirtschaftlicher Sicht und aus baukultureller Sicht wünschenswert, sind sie doch auch ein Spiegel der Zeit.

Alte Kulturlandschaften, historische Ortsbilder und Hofanlagen dokumentieren in Deutschland und Europa die agrarische Prägung unserer Landschaften. Gerade bei den Wirtschaftsgebäuden handelt es sich oft um attraktive, aber auch um unspektakuläre Nutzbauten, die ein großes Identifikationspotential besitzen. Errichtet wurden sie mit Naturstein, Backstein, Fachwerk oder Holz. Sie sind Zeugen der Arbeits- und Lebensweise unserer Vorfahren. Abbildungen in Gemälden, Kalendern, Ortschroniken usw. spiegeln ein breites Interesse und die „malerische“ Sichtweise wider.

Das Projekt will einer breiten Öffentlichkeit vermitteln, welche baukulturellen Werte durch Bauernhöfe entstanden sind. Gute Beispiele aus Deutschland aber auch aus Europäischen Nachbarländern sollen aufzeigen, welche Nutzungs- und Gestaltungsmöglichkeiten es für diese Gebäude gibt und welchen – auch ökonomischen – Wert sie für unsere Gesellschaft haben.

Förderer

Dieses Projekt wird gefördert von der Landwirtschaftlichen Rentenbank.

Landwirtschaft zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Der BHU widmet sich mit diesem Projekt dem Spannungsfeld einer „Agrarromantik-Sicht“ und dem tatsächlichen Lebens- und Arbeitsumfeld heutiger Beschäftigter in der Landwirtschaft. Das in der Werbung oder in Lifestyle-Zeitschriften verklärend dargestellte Landleben weckt Erwartungen an Landwirte, die mit einer modernen Landwirtschaft nicht einzulösen sind. Allzu leicht gerät die Landwirtschaft durch die „schönen Bilder im Kopf“ in ein negatives Image. Dabei sind sich Konsumierende ihrer eigenen Verantwortung in Bezug auf ihr Kaufverhalten oft nicht bewusst. Andererseits lässt sich mit der Agrarromantik aber auch eine Brücke schlagen.

Das Projekt will einer breiten Öffentlichkeit vermitteln, wie Landleben und Landwirtschaft heute wahrgenommen wird und wie sich diese Wahrnehmung von der Realität unterscheidet. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Vermittlungsmethoden. So soll erschlossen werden, wie sich landwirtschaftlich Beschäftigte die derzeitige Begeisterung für das Landleben zunutze machen können und wie sie mit guten Methoden ein realitätsnahes und positives Bild ihrer Arbeit und ihres Lebens vermitteln können.

Förderer

Dieses Projekt wird gefördert von der Landwirtschaftlichen Rentenbank.

Förderer

Dieses Projekt wird gefördert von der Landwirtschaftlichen Rentenbank.

Vermittlung von Landwirtschaft an Kinder und Jugendliche

Der BHU widmet sich mit diesem Projekt der Vermittlung von Landwirtschaft an Kinder und Jugendliche. Das Verhältnis von produzierenden Landwirtschaft Betreibenden und Konsumierenden hat sich in den letzten Jahrzehnten tiefgreifend gewandelt. Kinder und Jugendliche kommen mit der landwirtschaftlichen Produktion von Lebensmitteln kaum noch in Berührung. Auch deren Eltern haben bereits vielfach keinen persönlichen Bezug mehr dazu. Daneben ist die Anzahl von produzierenden Bauernhöfen seit Jahren rückläufig und damit auch die Zahl der in der Landwirtschaft tätigen Menschen.

Das Wissen über die praktische Arbeit zur Erzeugung von Nahrungsmitteln und über die Bedeutung des Klimas und der naturräumlichen Gegebenheiten für die Landwirtschaft ist aber grundlegend für einen nachhaltigen Umgang mit den Lebensmitteln und den vorhandenen Ressourcen wie Boden und Wasser.