Die internationale Jury für die 8. Verleihung des Landschaftspreises des Europarates tagte am 14. und 15. Mai 2024 in Straßburg im Palais de l’Europe. Auf ihrer Sitzung hat die Jury die Bewerbungen für die 8. Sitzung des Preises geprüft.

Die Jury bestand aus einem Vertreter des Lenkungsausschusses für Kultur, kulturelles Erbe und Landschaft des Europarates (CDCPP), einem Vertreter des Kongresses der Gemeinden und Regionen des Europarates, einem Vertreter der Konferenz der Nichtregierungsorganisationen des Europarates und drei vom Generalsekretär ernannten Spezialisten.

Die Vorschläge der Jury werden anschließend an das CDCPP, dessen nächste Sitzung am 19. und 21. November 2024 stattfinden wird, und anschließend an das Ministerkomitee des Europarats weitergeleitet, um eine endgültige Entscheidung über die Auszeichnung und gegebenenfalls über besondere Erwähnungen zu treffen.

Hintergrund

Artikel 11 der Europäische Landschaftskonvention sieht die Verleihung eines Landschaftspreis des Europarates vor. Der Landschaftspreis des Europarates ist eine Auszeichnung, die lokalen und regionalen Gebietskörperschaften und ihren Zusammenschlüssen verliehen werden kann, die im Rahmen der Landschaftspolitik einer Vertragspartei dieses Übereinkommens eine Politik oder Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und/oder zur Planung ihrer Landschaft eingeführt haben, die sich als nachhaltig wirksam erwiesen haben und somit anderen Gebietskörperschaften der Vertragsparteien als Beispiel dienen können. Die Auszeichnung kann auch an Nichtregierungsorganisationen verliehen werden, die besonders bemerkenswerte Beiträge zum Schutz, zur Pflege oder zur Planung der Landschaft geleistet haben.