Die zehnte Tagung der Generalversammlung der Vertragsstaaten des Übereinkommens zum Schutz des immateriellen Kulturerbes findet von Dienstag, den 11. bis Mittwoch, den 12. Juni 2024 am Sitz der UNESCO in Paris statt. An zwei Tagen werden die Vertragsstaaten zusammenkommen, um Fragen zu erörtern, die für den Schutz des immateriellen Kulturerbes auf der ganzen Welt und die Zukunft des Übereinkommens wichtig sind. Der BHU ist als Nichtregierungsorganisation bei der UNESCO akkreditiert.

 

Dazu gehören insbesondere Überlegungen zu einer umfassenderen Umsetzung von Artikel 18 des Übereinkommens und Vorschläge für damit zusammenhängende Änderungen der Durchführungsrichtlinien, der Plan für die Verwendung der Mittel des Fonds für das immaterielle Kulturerbe und die Akkreditierung von Nichtregierungsorganisationen sowie die Wahl der neuen Ausschussmitglieder.

Hintergrund

Konvention zum Schutz des immateriellen Kulturerbes wurde durch die Generalkonferenz der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (nachstehend “UNESCO” genannt), während ihrer 32. Zusammenkunft beschlossen. Diese tagte vom 29. September bis 17. Oktober 2003 in Paris.

Deutschland, seit 1951 Mitgliedsstaat des UNESCO, ist am 10 April 2013 der Konvention knapp 10 Jahre nach deren Start beigetreten. Der Bund Heimat und Umwelt hat mit seinen Mitglieds- und Partnerverbänden unermüdlich seit 2004 mit einer Vielzahl von Veranstaltungen, Resolutionen sowie  Gesprächen mit Vertretern der Bundesregierung und Mitgliedern des Deutschen Bundestags für den Beitritt geworben.