BHU Mitgliedsverband

Bremer Heimatbund – Verein für Niedersächsisches Volkstum e.V.

Gegründet
Sitz: Bremen

Der Verein ist einer von zahlreichen wissenschaftlichen Vereinigungen in der Wittheit zu Bremen. Er betreut ein Fahrtenprogramm zu heimatkundlichen Zielen und führt im Winter ein Vortragsprogramm durch in Verbindung mit Vereinen wie der Historischen Gesellschaft, der Stiftung Bremer Dom, der Bremer Gesellschaft für Vorgeschichte, dem Evangelischen Arbeitskreis, der Vereinigung für Bremische Kirchengeschichte und der Gesellschaft für Familienforschung.

KONTAKT

Bremer Heimatbund – Verein für Niedersächsisches Volkstum e.V.
Lüder-von-Bentheim-Straße 7
28209 Bremen
Deutschland

t: (0421) 30 20 50

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Deutscher Wikipedia-Artikel über den Bremer Heimatbund – Verein für Niedersächsisches Volkstum e.V.

Geschichte

Im Jahre 1904 wurde der „Verein für Niedersächsisches Volkstum“ in Bremen gegründet mit dem Anspruch, die Landschaft Niedersachsen als Ganzes und jenseits politischer Grenzen und Verwaltungseinheiten zu vertreten und das Bewusstsein von niedersächsischer Art zu wecken und in der Öffentlichkeit zu verankern. Später fügte man den Zusatz „Bremer Heimatbund“ hinzu. Unmittelbarer Anlass für die Vereinsgründung war die Bedrohung und der Verlust an bürgerlichen und bäuerlichen Traditionen, an Kunst und Kulturgütern und die Eingriffe in Natur und Umwelt. Es bildete sich eine Gruppe von Aktivisten, die ein niedersächsisches Trachtenfest zum Anlass nahmen, auf die Gefahren hinzuweisen und in einer Organisation zu bearbeiten. Die grundsätzlichen Ziele äußerten sich in der Bildung von Arbeitsgruppen für Architektur und Baupflege, für Kunstgewerbe, für Landschaftspflege und Schutz des Landschaftsbildes, für Sitten, Trachten und Gebäude, Erhaltung und Neubelebung, für den Schutz der Tier- und Pflanzenwelt, für Urgeschichte und Altertumskunde, für Volkskunde, Sprache und Literatur. Die Gründungsmitglieder entstammten dem bürgerlichen Umfeld. Am gefährdetsten erschien die Umwelt in der Zeit der dynamischen Stadtentwicklung. Der Verein kümmerte sich um Bauberatung und Denkmalpflege und beteiligte sich in Sachverständigenkommissionen. Er richtete Musterkurse für ländliche Bauunternehmer und Baumeister ein. 1913 begann er mit der Sammlung des Flurnamengutes auf bremischem Gebiet. 1911 erschien der erste Band des Jahrbuchs der „Bremer Beiträge zur niederdeutschen Volkskunde“. Die Jahrbücher werden weiterhin im Abstand von zwei oder drei Jahren herausgegeben.

NORMDATEN zu Bremer Heimatbund – Verein für Niedersächsisches Volkstum e.V.

GND 2025411-8 | LCCN | VIAF 149573025

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